Kochelsee

Der Kochelsee befindet sich ca. 70 km südlich von München am oberbayrischen Voralpenrand. Der See entstand in der Würmeiszeit durch die Ausschürfung des Isar-Loisach-Gletschers und bildet zusammen mit dem Walchensee die Zwei Seen Landschaft am Herzogstand.

Der See liegt innerhalb der Alpenflusslandschaft Hot-Spot Region und ist besonders wichtig für das Projekt, denn die Loisach, einer der fünf Flüsse des Projekts, ist ein Zu- und Abfluss des Kochelsees. Ein zweiter großer Zufluss des Gewässers stammt aus dem Walchensee Wasserkraftwerk und wird in den See bei Altjoch geleitet. Auf der einen Seite öffnet sich der See nach dem Kocheler Moor hin, und auf der anderen Seite ist sieht man die Umrahmung der Kocheler Berge Sonnenspitz, Jochberg, Herzogstand und Heimgarten.

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Staffelsee

Der Staffelsee, der direkt am Rande der Alpen liegt ist ein flacher, teilweise mooriger See. Seinen besonderen Charakter verleihen ihm seine 7 Inseln. Die größte Insel ist die Wörth. Sie beherbergt eine Landwirtschaft, eine kleine Kirche, und archäologische Grabungen. Die 6 kleineren Inseln sind die Buchau, Große Birke, Kleine Birke, Jakobsinsel, Gradeneiland, und Mühlwörth (die auch Rabeninsel genannt wird). Der Staffelsee, dessen Wasser zu den wärmsten in der Region zählt, gehört zu den schönsten Seen Bayerns. Seine Lage ist besonders idyllisch.

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Forggensee

Der Forggensee, der im Königswinkel im Ostallgäu liegt, ist der fünftgrößte See Bayerns. Als künstlicher Stausee füllt er ein natürliches Becken, durch das der Lech fließt. Die Stauung des Lech soll mehrere Funktionen erfüllen: Hochwasser-Rückhalt, Wasserspeicher für die Regelung des Donau-Wasserstandes und natürliche Energie-Erzeugung. Um die Dichtigkeit des Dammbauwerkes zu gewährleisten, wurde der gesamte Damm und die zugehörigen Bauwerke direkt auf Fels gegründet; dies geschah aus geologischen
Gründen nicht wie ursprünglich vorgesehen direkt am Durchbruch des Lech durch die Illasschlucht, sondern noch etwa einen Kilometer flussabwärts, so dass die ökologisch wertvolle Schlucht dabei verloren ging. An dieser konnte im Frühjahr 1952 der Lech aufgestaut und durch einen zwischenzeitlich errichteten Stollen umgeleitet werden. In den restlichen zwei Jahren bis…

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Ammersee

Der See ist mit dem Abschmelzen der eiszeitlichen Gletscher entstanden. Vorher war der Ammersee viel größer. Er enthielt den heute eigenständigen Pilsensee und erstreckte sich vom heutigen Weilheim und Peißenberg im Süden bis nach Grafrath im Norden. Seither schrumpfte der See auf heute 47 Quadratkilometer und man schätzt, dass er nur noch rund 20 000 Jahre bestehen wird, bevor er komplett verlandet ist.
Große Uferbereiche sind noch in naturnahem Zustand. Die früher dichten Schilfbestände haben jedoch seit Ende der Sechzigerjahre deutlich abgenommen. Am Westufer ist der Uferzugang…

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