Kaukasus Fichte (Picea Orientalis) im Park mit kurzen Nadeln

Die Kaukasus-Fichte ist im nördlichen Kleinasien heimisch. Im Gebirge bildet sie bis zu einer Höhenlage von 2000 Metern dichte Wälder aus. Forstwirtschaftlich ist sie in Westeuropa trotz Anbauversuch unbedeutend. Die Kaukasus-Fichte erreicht in seiner natürlichen Heimat bis zu 60 Metern Höhe. Der Stamm kann einen Durchmesser von 1,1 Metern erreichen. Die Borke ist braun, weist wenige Risse auf und neigt dazu, sich in Schuppen abzulösen. Die Rinde der Zweige ist erst weißlich, später hellbraun bis orange-braun und behaart. Die Knospen sind klein und rotbraun. Die steifen, vorne abgerundeten, vierkantigen Nadeln sind glänzend dunkelgrün und hüllen den Zweig ein. Mit 6 bis 8 mm Länge sind sie die kürzesten von allen Fichten-Arten.

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Morgenländische Platane zum Träumen im Park

Die Morgenländische oder auch Orientalische Platane (Platanus orientalis) wächst wild im östlichen Mittelmeerraum und in Kleinasien an Ufern und in Auenwäldern. Obwohl die Art winterhart ist, findet man sie viel seltener bei uns wie die Bastard Platane oder die Nordamerikanische Platane. Bemerkenswert sind die schönen, großen Blätter mit den tiefen Lappen. Die Morgenländische Platane erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 30 m. Sie hat ausladende Äste sowie einen relativ kurzen, kräftigen Stamm mit grauer bis grünlich-weißer Rinde, die plattig abblättert.

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Traubeneiche oder Wintereiche

Die Wintereiche (Quercus petraea) oder auch Traubeneiche wächst in Wäldern auf trockenen bis frischen Böden. Sie unterscheidet sich von der Stieleiche durch Eicheln ohne Stiel direkt am Zweig. Auch reicht bei der Traubeneiche der Stamm meist bis in den Wipfel. Die Traubeneiche ist nach der Stieleiche die in Mitteleuropa am weitesten verbreitete Eichenart.

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Lawsons Scheinzypresse

Die Scheinzypressen (Chamaecyparis) gehören zur Familie der Zypressengewächse (Cuprassacean). Sie besitzen kreusgegenständige Schuppenblätter. Die Zweige sind meist stark abgflacht. Die kugeligen, kleinen Zapfen bestehen aus schildförmigen Zapfen. Lawsons Scheinzypresse ist in seiner Heimat, dem nordamerikanischen Südwesten wegen der Pilzkrankheit Phytophtora lateralis gefährdet. In Europa findet sich diese Scheinzypresse noch gesund in Parkanlagen wie hier im Olympiapark in München.

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Die echte Walnuss

Erkennen kannst du den Walnuss Baum an den großen, grünen Blättern mit 3 – 9 derben ganzrandigen Blättern und den grünen Früchten, die die Nuss enthalten. Die echte Walnuss lateinisch Juglans regia kommt ursprünglich aus Asien und dem östlichen Mittelmeerraum. Sie leidet bei Spätfrösten und kalten Wintern, deshalb wird sie in Deutschland nicht gewerbsmäßig kultiviert. Die Germanen weihten die Nüsse Fro, der Göttin der Liebe und des Erntesegens, mischten jedoch die kostbaren Walnüsse mit Haselnüssen. Im Christentum gibt es verschiedene Bedeutungen. So soll der Kern das süße Fleisch Christi symbolisieren, das zuvor in der Schale von Marias Schoß gewachsen war.

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Schöne Robinie im Schlossrondell

Die gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia) oder Scheinakazie stammt aus dem östlichen Nordamerika. Seine Wurzeln leben in Symbiose mit Bakterien die Stickstoff aus der Luft binden. Sie wird gerne zur Befestigung von Hängen angepflanzt.

Verwildert bedroht die Robinie inzwischen Magerrasen und verdrängt die ursprünglichen Arten. Deshalb ist sie aus Sicht des Naturschutzes nur bedingt eine Freude.

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Linde im Ökodorf Brodowin

Sehenswert die schöne neu-gotische Backsteinkirche im Schinkel Stil mit alter, ehrwürdiger Linde. Die Backstein Kirche liegt idyllisch an der mit Kopfstein gepflasterten Hauptstraße durch Brodowin am Ende einer Schatten spendenden Baumallee. Am Tor der Kirchmauer steht eine wunderschöne Winterlinde (Tilia cordata), welche die Allee ehrwürdig abschließt und das Tor zur Kirche ganz natürlich öffnet.

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Vom Winde geprägte Bachtanne

Dieser verwitterte Fichte steht unweit vom Radweg Marktoberdorf Lechbruck am Gruberbach. Ihr Stamm beugt sich in einem eleganten Bogen nach Westen. Die Fichte bleibt standhaft gegen die starken Winde, die durch das kleine Tälchen des Gruberbach an vielen Tagen des Jahres wehen. Ja fast notwendig scheint diese Windstütze, wenn man sieht, wie der Gruberbach an ihren Füßen den Boden weg trägt.

Die Heimat der Gemeinen Fichte erstreckt sich über fast ganz Europa mit Ausnahme der Britischen Inseln und der Iberischen Halbinsel. Sie kommt vor allem in Mittel-, Ost- und Nordeuropa vor. Die Fichte zieht als Standort feuchtes und kühles Klima vor, und ist daher in dem südlichen Bereich ihres Verbreitungsgebietes ein Gebirgsbaum. Ihre obere Höhengrenze liegt…

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An der Ammer zur Schnalz

Dieser kleine Wandertipp offenbart in mehrfacher Hinsicht großartige Natur. Er bietet Einblick in die einzigartige Flusslandschaft der Ammer. Die Ammer ist der größte noch zusammenhängende Wildfluss der nördlichen Voralpen. Neben viel Fluss und Wasser gibt es herrliche Eschen und Weiden in den Auen und angrenzenden Wäldern zu sehen. Der Weg führt vom Bahnhof in Peissenberg erst südlich Richtung Ammer. An dieser angekommen kann man nichts falsch machen. Immer flußaufwärts auf einem gut begehbaren Fahrweg führt er bis zur…

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Urwald bei Tegernsee entdeckt

„…die Hirschtallalpe, die so so malerisch auf dem grünen, die Wasserscheide bildenden Sattel zwischen Kampen und Fockenstein eingebettet liegt. Wer mir bis hierher gefolgt ist und sich satt gesehen an dem lieblichen Blick in’s Lengries und Isartal, wende nun ein wenig nordwärts den Schritt, und nach kurzer Wanderung längs des Südostabfalles des Fockenstein thut sich eine Urwald Welt auf, wie sie großartiger kaum gedacht werden kann…Auf unserem Bilde schauen wir aus schmaler natürlicher Lichtung in das imposante, über 40 m hohe Stammgewirr hinein, das an vielen Stellen für den Maler einer Bühnendekoration a la „Wolfschlucht“ dankbare Motive bieten würde.“

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Blutbuche im Schlosspark

Blutbuchen sind bereits seit dem 15. Jahrhundert bekannt, ursprünglich unter dem Namen Fagus sylvatica f. atro-punicea. Ihre Kultur begann aber erst im 18. Jahrhundert. Die Rotfärbung ist auf das Fehlen eines Enzyms zurückzuführen, das die normalerweise nur in der Epidermis junger Blätter vorkommenden Anthocyane abbaut.

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Sommerlinde mit Bank

Wie im Märchen sitzt es sich unter dieser Sommerlinde im Nymphenburger Park. Der bizarre, knorrige Wuchs dieser alten Linde und der wunderschöne Blick über den Badenburger See tun ihresgleichen dazu. Hier lässt es sich ausruhen und verweilen.

In vielen Regionen Deutschlands war der Dorfmittelpunkt einst mit einer Sommerlinde gekennzeichnet. Er war Verkündstätte, Versammlungsort, hier wurde Gericht gehalten…

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