Farnblättrige Buche wie im Urwald.

Staunen und schauen. Urwaldgefühl im Nymphenburger Schlosspark. Unter dieser Buche muß man stehen, wenn sie im Sommer belaubt ist. Es wird einem schwindelig von der Schönheit und der Größe. Dem tut nichts ab, das es sich bei der Farnblättrigen Buche, der Fagus sylvatica forma asplenifolia um eine Zuchtform handelt. Einfach hingehen und sich darunter stellen. Außen herum ist es auch wunderbar und nur ein paar Schritte bis zur Amalienburg.

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Im Eibenwald

Ein zauberhafter kleiner Eibenwald mit acht Eiben (Taxus baccata) überrascht uns im Nymphenburger Schlosspark. Der Standort ist einmalig in München und lädt zum Elben suchen ein.

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Münchens ältester Baum steht im Schilderwald

Etwas überrascht war ich schon, als ich den Ort aufsuchte, an dem diese ehrwürdige, älteste Linde Münchens steht. Nähert man sich der Linde aus der Stadt, fallen einem leider zuerst die insgesamt 11 Schilder ins Auge, die dem Ort seinen Charme rauben. Den Straßenlärm des Berufsverkehrs lassen wir mal „gewohnheitsmäßig“ weg. Es reflektiert ohne viele Worte zu verlieren, die Sensibilität für und den Respekt vor der Natur und dem Alter. Es ist Ausdruck einer modernen Natur- und Landschaftsästhetik ohne jedes Potential für neue lebenswerte Kulturräume. Da tröstet auch nicht die Ankündigung auf einem der Schilder: Genuss für alle Sinne, ganz im Gegent…

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Schiefe, alte Linde, immer noch fesch…

Zur Erholung tragen die schönen, alten Linden Alleen (Winter Linde, Tilia cordata) entlang der beiden Auffahrtsstraßen bei. Und für die Kenner, eine Augenweide, die geschätzt schon über 150 Jahre alte, kleinwüchsige Linde am nordöstlichen Ende, an der Ausweitung am Hubertusbrunnen. Diese erstaunlich niedrige, dafür aber im Stammumfang umso kräftigere Linde (ich schätze so um die 350 cm) erzählt uns die meisten Geschichten…

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Natürlich aufs Aiplspitz

Das besondere an dieser Wanderung ist der herrliche Aufstieg von Aurach. Es geht immer auf schönen Pfaden (keine Forststraßen) durch schöne, abwechslungsreiche Waldzonen. Der Weg ist gut, behält aber immer einen schönen Pfadcharakter. Er ist nicht ausgetreten und von Abkürzungen verunglimpft. Die Überschreitung der Aiplspitze von Aurach hinüber zur Schönfeldhütte und dann hinab zum Spitzingsattel ist eine gelungen Sache für jeden Naturfreund mit Trittsicherheit. Lässt sich wunderbar mit der Bahn und ohne Auto machen.

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Keine Angst vor dem schwarzen Wolf

Am Sonntag, den 1. März 2015, wurde bei Unterdietfurt im Landkreis Rottal-Inn ein wolfsähnliches Tier fotografiert. Die Auswertung des Bildmaterials ergab, dass es sich um einen Wolf handelt. Eine gute Nachricht für mehr Wildnis im Zusammenleben mit der Natur. Das eine Umkehr der Vernichtung ohne Gefahr möglich ist, zeigen uns andere (Bundes-) Länder und erste Statistiken. Nach Recherchen gibt es bisher folgendes Auftreten von Wölfen in Bayern …

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Schachtkraftwerk im Fischparadies oder der Sinn von Natura 2000 Schutzgebieten

Das Wasserenergienutzungs Konzept Schachtkraftwerk ist an der TU München entwickelt worden. Die erste produktive Anlage ist an der Loisach bei Großweil in einem Natura 2000 Gebiet geplant. Der Bund Naturschutz und der Landesfischereiverband haben gegen den Bau der Anlage geklagt. Die Vor- und Nachteile eines Schachtkraftwerkes sind ….

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Feldzeichen

Auf einer Anhöhe sollen vier 30 Meter hohe Stämme, die mit weißen Leintüchern und Seilen umwickelt und verschnürt sind, aufgerichtet werden. Die Stämme werden in gleichen Abständen von 4,50 Metern im Quadrat aufgestellt. Das Aufrichten der Stämme ist als eine dreitägige Aktion mit 40 bis 50 Personen geplant. Das „Feldzeichen“ soll ein Jahr stehenbleiben….

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Alpenflusslandschaften: Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze

…geht an den Start. Nach fast 3 Jahren Vorbereitungszeit ist es soweit, das Projekt beginnt. 18 Partner aus Naturschutzverbänden, Verwaltung und Wirtschaft wollen in 6 Jahren mehr Aufmerksamkeit schaffen für den Wert von Vielfalt und Alpenflusslandschaften. Die Auftaktveranstaltung am 28. April in der Stadthalle in Weilheim ist nur der Anfang…

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Wildnis in der Stadt

Wildes München mit Wermustropfen. Wer vom Leonrodplatz ein paar hundert Meter Richtung Nordbad auf der Schwere Reiter Straße geht, kann sich rechts auf einem kleinen Pfad bis hinab zur Lothstrasse mit etwas Wildnis in München bestechen lassen. Der Pfad ist kein offizieller Weg, er führt durch verlassenen Anlagen, die in Zukunft Wohngebiet werden sollen und jetzt teilweise als Kreativ Raum genutzt werden. Klingt romantisch. Ist es auch. Die Natur holt sich sukzessive Raum zurück…

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