Vom Winde geprägte Bachtanne

Dieser verwitterte Fichte steht unweit vom Radweg Marktoberdorf Lechbruck am Gruberbach. Ihr Stamm beugt sich in einem eleganten Bogen nach Westen. Die Fichte bleibt standhaft gegen die starken Winde, die durch das kleine Tälchen des Gruberbach an vielen Tagen des Jahres wehen. Ja fast notwendig scheint diese Windstütze, wenn man sieht, wie der Gruberbach an ihren Füßen den Boden weg trägt.

Die Heimat der Gemeinen Fichte erstreckt sich über fast ganz Europa mit Ausnahme der Britischen Inseln und der Iberischen Halbinsel. Sie kommt vor allem in Mittel-, Ost- und Nordeuropa vor. Die Fichte zieht als Standort feuchtes und kühles Klima vor, und ist daher in dem südlichen Bereich ihres Verbreitungsgebietes ein Gebirgsbaum. Ihre obere Höhengrenze liegt…

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An der Ammer zur Schnalz

Dieser kleine Wandertipp offenbart in mehrfacher Hinsicht großartige Natur. Er bietet Einblick in die einzigartige Flusslandschaft der Ammer. Die Ammer ist der größte noch zusammenhängende Wildfluss der nördlichen Voralpen. Neben viel Fluss und Wasser gibt es herrliche Eschen und Weiden in den Auen und angrenzenden Wäldern zu sehen. Der Weg führt vom Bahnhof in Peissenberg erst südlich Richtung Ammer. An dieser angekommen kann man nichts falsch machen. Immer flußaufwärts auf einem gut begehbaren Fahrweg führt er bis zur…

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Urwald bei Tegernsee entdeckt

„…die Hirschtallalpe, die so so malerisch auf dem grünen, die Wasserscheide bildenden Sattel zwischen Kampen und Fockenstein eingebettet liegt. Wer mir bis hierher gefolgt ist und sich satt gesehen an dem lieblichen Blick in’s Lengries und Isartal, wende nun ein wenig nordwärts den Schritt, und nach kurzer Wanderung längs des Südostabfalles des Fockenstein thut sich eine Urwald Welt auf, wie sie großartiger kaum gedacht werden kann…Auf unserem Bilde schauen wir aus schmaler natürlicher Lichtung in das imposante, über 40 m hohe Stammgewirr hinein, das an vielen Stellen für den Maler einer Bühnendekoration a la „Wolfschlucht“ dankbare Motive bieten würde.“

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Blutbuche im Schlosspark

Blutbuchen sind bereits seit dem 15. Jahrhundert bekannt, ursprünglich unter dem Namen Fagus sylvatica f. atro-punicea. Ihre Kultur begann aber erst im 18. Jahrhundert. Die Rotfärbung ist auf das Fehlen eines Enzyms zurückzuführen, das die normalerweise nur in der Epidermis junger Blätter vorkommenden Anthocyane abbaut.

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Sommerlinde mit Bank

Wie im Märchen sitzt es sich unter dieser Sommerlinde im Nymphenburger Park. Der bizarre, knorrige Wuchs dieser alten Linde und der wunderschöne Blick über den Badenburger See tun ihresgleichen dazu. Hier lässt es sich ausruhen und verweilen.

In vielen Regionen Deutschlands war der Dorfmittelpunkt einst mit einer Sommerlinde gekennzeichnet. Er war Verkündstätte, Versammlungsort, hier wurde Gericht gehalten…

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Farnblättrige Buche wie im Urwald.

Staunen und schauen. Urwaldgefühl im Nymphenburger Schlosspark. Unter dieser Buche muß man stehen, wenn sie im Sommer belaubt ist. Es wird einem schwindelig von der Schönheit und der Größe. Dem tut nichts ab, das es sich bei der Farnblättrigen Buche, der Fagus sylvatica forma asplenifolia um eine Zuchtform handelt. Einfach hingehen und sich darunter stellen. Außen herum ist es auch wunderbar und nur ein paar Schritte bis zur Amalienburg.

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Im Eibenwald

Ein zauberhafter kleiner Eibenwald mit acht Eiben (Taxus baccata) überrascht uns im Nymphenburger Schlosspark. Der Standort ist einmalig in München und lädt zum Elben suchen ein.

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Münchens ältester Baum steht im Schilderwald

Etwas überrascht war ich schon, als ich den Ort aufsuchte, an dem diese ehrwürdige, älteste Linde Münchens steht. Nähert man sich der Linde aus der Stadt, fallen einem leider zuerst die insgesamt 11 Schilder ins Auge, die dem Ort seinen Charme rauben. Den Straßenlärm des Berufsverkehrs lassen wir mal „gewohnheitsmäßig“ weg. Es reflektiert ohne viele Worte zu verlieren, die Sensibilität für und den Respekt vor der Natur und dem Alter. Es ist Ausdruck einer modernen Natur- und Landschaftsästhetik ohne jedes Potential für neue lebenswerte Kulturräume. Da tröstet auch nicht die Ankündigung auf einem der Schilder: Genuss für alle Sinne, ganz im Gegent…

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Schiefe, alte Linde, immer noch fesch…

Zur Erholung tragen die schönen, alten Linden Alleen (Winter Linde, Tilia cordata) entlang der beiden Auffahrtsstraßen bei. Und für die Kenner, eine Augenweide, die geschätzt schon über 150 Jahre alte, kleinwüchsige Linde am nordöstlichen Ende, an der Ausweitung am Hubertusbrunnen. Diese erstaunlich niedrige, dafür aber im Stammumfang umso kräftigere Linde (ich schätze so um die 350 cm) erzählt uns die meisten Geschichten…

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Natürlich aufs Aiplspitz

Das besondere an dieser Wanderung ist der herrliche Aufstieg von Aurach. Es geht immer auf schönen Pfaden (keine Forststraßen) durch schöne, abwechslungsreiche Waldzonen. Der Weg ist gut, behält aber immer einen schönen Pfadcharakter. Er ist nicht ausgetreten und von Abkürzungen verunglimpft. Die Überschreitung der Aiplspitze von Aurach hinüber zur Schönfeldhütte und dann hinab zum Spitzingsattel ist eine gelungen Sache für jeden Naturfreund mit Trittsicherheit. Lässt sich wunderbar mit der Bahn und ohne Auto machen.

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