Wildflussarten: Die Flussseeschwalbe

Die Flussseeschwalbe (Sterna hirundo) kommt nicht nur in küstennahen Bereichen Norddeutschlands sondern auch im Binnenland Bayerns vor. Die Flussseeschwalbe ist ein Langstreckenzieher und reist in den Wintermonaten bis in die Tropen. Für ihre Brut kehren die Vögel in den Norden zurück. Flussseeschwalben benötigen offene und unbewachsene Strukturen, wie zum Beispiel…

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FFH-Gebiet Senkele

Das FFH-Gebiet „Senkele“ hat eine Größe von 159 Hektar. Der Senkelekopf ist mit 1047 Metern der höchste Punkt des Höhenzugs aus Nagelfluhgestein. Von dort hat man einen tollen Blick auf das Schutzgebiet „Forrgensee und benachbarte Seen“ und die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Kalk-Trockenrasen, magere Flachland- und Mähwiesen werden im FFH-Gebiet „Senkele“ erhalten und wiederhergestellt…

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FFH-Gebiet Loisachleiten

Das FFH-Gebiet “Loisachleiten” ist mit einer Größe von 307 Hektar eines der kleineren Schutzgebiete im Projektgebiet “Alpenflusslandschaften”. Die Loisachleiten ist eine Steilhangleite am Unterlauf der Loisach mit naturnahen Waldgesellschaften und Tuffquellen. Komplexe aus Streu- und Magerwiesen, kalkreiche Nieder- Hoch- und Übergangsmoore sowie Moorwälder östlich des Filzbuchweihers werden hier ehalten und geschützt. Senken mit Torfmoossubstraten, Schwingrasenmoore und torfmoosreiche übergangsmoorartige Standmoore kommen ebenfalls vor. Ziel der Schutzgebietsausweisung ist zudem die Waldmeister- und Orchideen-Kalk-Buchenwälder und die Schlucht- und Hangmischwälder zu erhalten und wiederherzustellen…

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Naturschutzgebiet Westlicher Staffelsee mit angrenzenden Mooren

Das Naturschutzgebiet „Westlicher Staffelsee mit angrenzenden Mooren“ hat eine Größe von ca. 975 Hektar und wird wegen der vorhandenen Feuchtgebiete mit internationaler Bedeutung und einer großen Anzahl von gefährdeten Lebensgemeinschaften und deren räumlicher und ökologischer Verknüpfung geschützt. Der Wasser- und Nährstoffhaushalt sowie die extensive Bewirtschaftung soll nachhaltig gesichert werden. Naturnahe und natürliche Lebensräume sollen sich in diesem Naturschutzgebiet unbeeinflusst entwickeln können.

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Landschaftsschutzgebiet Ammertal, Böbing, Hohenpeißenberg, Peiting

Das Landschaftsschutzgebiet „Ammertal, Böbing, Hohenpeißenberg, Peißenberg, Peiting“ ist circa 1 375 Hektar groß und wurde 1988 ausgewiesen. Das Gebiet beinhaltet Teile des FFH-Gebietes „Ammer vom Alpenrand bis zum Naturschutzgebiet Vogelfreistätte Ammersee-Südufer“ und überschneidet sich mit dem FFH-Gebiet „Moorkette von Peiting bis Wessobrunn“. Die „Grasleitner Moorlandschaft“ grenzt and das Landschaftsschutzgebiet. Das Ammertal ist durch zahlreiche Moore, Schluchtwälder und Streuwiesen geprägt. Der Lugenausee ist ein beliebter Badeplatz und liegt im Landschaftsschutzgebiet „Ammertal, Böbing, Hohenpeißenberg, Peiting“.

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Naturschutzgebiet Eibenwald bei Paterzell

Der “Eibenwald bei Paterzell” wurde 1939 als rund 87 Hektar großes Naturschutzgebiet ausgewiesen und ist damit eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands. Die mehr als 2300 Eiben sind teilweise über mehrere hundert Jahre alt – Eiben können über 1000 Jahre alt werden. Spaziergänge und Führungen durch den fast magischen, größsten zusammenhängenden Eibenbestand Deutschlands sind lohnenswert!…

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Moorschutz und Landwirtschaft im Klosterland Benediktbeuren

Die Moore im Alpenvorland entstanden nach der letzten Eiszeit vor circa 11500 Jahren. Sie wachsen über Jahrtausende hinweg und brauchen einen Überschuss an Regen- oder Grundwasser, um zu bestehen. Im feuchten Boden werden abgestorbene Pflanzenteile nicht vollständig zersetzt, weil sie durch das Wasser vom Sauerstoff abgeschlossen werden. So bildet sich Torf, in dem große Mengen an Kohlenstoff gespeichert sind. Moore leisten dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz und sind wichtige CO2-Senken…

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