Naturschutzgebiet Pulvermoos

Das Naturschutzgebiet „Pulvermoos“ hat eine Größe von ca. 131 Hektar und liegt im oberen Ammertal. Das „Pulvermoos“ ist eines der artenreichsten und größten Flachmoorkomplexe Bayerns und soll erhalten und geschützt werden. Das Gebiet dient der Forschung und Lehre als wichtiges Dokument für Kalkflachmoore. Das „Pulvermoos“ wurde ursprünglich immer wieder von…

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Naturschutzgebiet Ettaler Weidmoos

Das „Ettaler Weidmoos“ hat eine Fläche von ca 159 Hektar und wird als Naturschutzgebiet seit 1982 geschützt. Der Nieder-, Übergangs- und Hochmoorkomplex ist eine Besonderheit unter den bayerischen Mooren und wird vor allem wegen seiner hydrologischen Bedingungen geschützt. Das Weidmoos ist durch die Verlandung eines Schmelzwassersees entstanden. Im „Ettaler Weidmoos“ tritt versickertes Wasser des kleinen Gebirgsbachs Linder in mehreren Quelltrichtern wieder an die Oberfläche. In ca. 30 Quelltöpfen entspringen Quellbäche, die nach und nach zusammenfließen und die Kleine Ammer bilden. Die Kleine Ammer fließt dann weiter nördlich von Westen in die Ammer.
Ein Großteil des Naturschutzgebiets ist durch großflächige Streuwiesen geprägt, die eine hohe Artenvielfalt aufweisen. Dazu gehören zum Beispiel zahlreiche Orchideenarten, Lungenenzian, Moorenzian, die Prachtnelke, der Fieberklee und die Fadenwurzelsegge. Markenzeichen und Eiszeitrelikt des „Ettaler Weidmoos“, ist das gelb blühende Karlszepter. Seltene Wiesenbrüter, wie die Bekassine, das Braunkehlchen und der Wiesenpieper sind in dem Moos beheimatet. Eine hohe Anzahl an bedrohten Schmetterlingsarten kennzeichnen das Feuchtgebiet.

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Inschutznahme des Soiener Sees und seiner Umgebung

Der “Soiener See und seine Umgebung” wurden 1952 als 222 Hektar großes Lanschaftsschutzgebiet ausgezeichnet. Der Soiener See, auch Soier See oder Bayersoiener See gennant, ist ein 22,5 Hektar großer Moorsee in den Ammergauer Alpen. Er ist durch den Ruckzug der Gletscher während der Würmeiszeit entstanden. Um den See herum gibt es einen 2,5 km langen Naturlehrpfad, auf dem Informationen zur heimischen Flora und Fauna näher gebracht werden. Das Gebiet ist eine beliebtes touristisches Bade- und Wellness-Ziel.

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Schutzgebiet Kempter Wald mit Oberem Rottachtal

Das ca. 4096 Hektar große FFH-Gebiet “Kempter Wald mit Oberem Rottachtal” ist durch naturnahe Hochmoorkomplexe, unzerschnittene Waldlandschaften der Fichtenmoorwälder und Bergkiefer-Moorwälder geprägt. Die Bergkiefer-Moorwälder sind besonders schützenswert, da in ihrem Unterwuchs Zwergsträucher wie die Rauschbeere wachsen, worauf sich wiederum die Raupe des Hochmoorgelblings spezialisiert hat. Der Schmetterling ist ein Relikt aus der letzten Eiszeit und lebt in der Schmetterlingsfauna der Moore.
Das Schutzgebiet enthält zudem naturbelassene Bäche, Bachschluchten, Niedermoore, Quellmoore und traditionell bewirtschaftete Streuwiesen. Die Streuwiesen sind Lebensraum vieler vom Aussterben bedrohter Arten, wie z.B. dem Blauschillernden Falter. Weitere Arten, die erhalten oder wiederhergestellt werden sollen sind (unter anderen): Frauenschuh, die Schmale Windelschnecke, die Bachmuschel und der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling.

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Schutz des Gebietes um die Wies in den Gemeinden Steingaden und Wildsteig

Das Landschaftsschutzgebiet „Gebiet um die Wies“ hat eine Größe von ca. 2933 Hektar und umfasst Teilbereiche der gemeldeten FFH-Gebiete „Illach von Hausen bis Jagdberg“ und „Tauchgauer Ach, Moore, Quellen und Wälder am Nordrand des Ammergebirges“ und das ganze FFH-Gebiet „Naturschutzgebiet Moore um die Wies“. Die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts und die nachhaltige Nutzungs- und Regenerationsfähigkeit der Naturgüter soll erhalten bleiben. Heimische Pflanzen und Tiere der voralpinen Eiszerfallslandschaft sollen gesichert werden. Charakteristisch sind die Feucht- und Streuwiesen, Magerrasen, Moore und Wälder im Landschaftsschutzgebiet. Vorkommende Arten sind unter anderem: die Vierzähnige Windelschnecke, der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling, die Gelbbauch-Unke und der Skabiosen-Scheckenfalter. Das „Gebiet um die Wies“ wird als Naherholungsgebiet genutzt und hat kulturhistorische Bedeutung. Die Wallfahrtskirche „Die Wies“ (Wieskirche) ist Unseco-Weltkulturerbe, liegt im Landschaftsschutzgebiet und zieht viele Touristen an.

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Naturschutzgebiet Moore um die Wies

Das Naturschutzgebiet „Moore um die Wies“ hat eine Größe von ca. 378 Hektar und ist Teil des Landschaftsschutzgebietes „Gebiet um die Wies“. In dem Moorgebiet um die Wies bestehen Lebensraumkomplexe und -zonationen aus lebenden Hochmooren, Übergangsmooren, naturnahen Moorwäldern, Auwäldern, Streuwiesen, Nasswiesen und Hochstaudenfluren.
Die dystrophen Stillgewässer Kläpersee und Kolke des Kläperfilzes werden in dem Naturschutzgebiet erhalten. Die nährstoffarmen Gewässer sind durch Nähr- und Schadstoffeinträge, Grundwasserabsenkung, Moorrekultivierung und Freizeitnutzung gefährdet.
Vorkommnisse der Libellenart Helm-Azurjungfer und Quellbäche, Quellrinnsale und Quellhangmoore als ihre Habitatbestandteile, werden hier geschützt und wiederhergestellt.

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Schutzgebiet Moore im oberen Ammertal

Die „Moore im oberen Ammertal“ wurden von der Europäischen Gemeinschaft als besonderes Schutzgebiet und damit als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung ausgewiesen. Zu den Mooren zählen das „Ettaler Weidmoos“, das „Pulvermoos“ und das „Kochefilz“.
Die typische alpine Talmoorkette hat eine Fläche von ca. 630 Hektar und weist eine große Bandbreite an Moor-Lebensraumtypen auf. Flachmoore, ausgedehnte Pfeifengras-Streuwiesen, kalkreiche Quell- und Niedermoore, feuchte Hochstaudenfluren, Kalk- und Trockenrasen sind charakteristisch für das Schutzgebiet. Zudem befinden sich armleuchterreiche Bäche, Quelltöpfe und Quellbäche der Ammer in den Mooren. Skabiosen-Scheckenfalter, helle und dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläulinge, Gelbbauch-Unken, Sumpf-Glanzkraut und Firnisglänzendes Sichelmoos sind einige der vorkommenden Tier- und Pflanzenarten in dem Schutzgebiet.

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Naturschutzgebiet Altenauer Moor

Das Naturschutzgebiet „Altenauer Moor“ hat eine Größe von ca. 58 Hektar und wurde 1973 unter Schutz gestellt. Eine Besonderheit des Moors ist das Auftreten vielfältiger Moorstrukturen. Das Altenauer Deckenmoor wird durch Flach- und Übergangsmoore verbunden. Das vergleichsweise kleine Naturschutzgebiet ist durch eine hohe Artenvielfalt geprägt und beheimatet beispielsweise über 300 Falterarten, Brutvögel, Trockenrasenarten und Farn- und Blütenpflanzen, die zum Teil auf der Roten Liste Bayerns stehen und vom Aussterben bedroht sind. Zudem hat das „Altenauer Moor“ eine hohe landschaftsökologische Bedeutung, da es relativ unbelastete Oberflächen- und Grundwassereservoirs aufweist.

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Landschaftsschutzgebiet Ramsachleiten und Alte Loisach bei Murnau am Staffelsee

Die Gebiete zwischen dem Naturschutzgebiet „Murnauer Moos“ und Murnau am Staffelsee sowie entlang der „Alten Loisach“ werden als Landschaftsschutzgebiet unter der Bezeichnung „Ramsachleiten und Alte Loisach“ seit 1997 geschützt. Das Gebiet hat eine Größe von ca. 259 Hektar. Im Rahmen der Schutzausweisung soll vor allem die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts und die weidegenutze bäuerliche Kulturlandschaft erhalten und von weiterer Bebauung freigehalten werden. Dem Naturschutzgebiet „Murnauer Moos“ wird dadurch ein zusätzlicher Schutzpuffer verliehen.
Die Feuchtflächen und Trockenstandorte des Gebietes haben eine große floristische und faunistische Bedeutung für die Natur.

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Naturschutzgebiet Murnauer Moos

Das “Murnauer Moos” liegt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen und ist mit einer Fläche von rund 4200 Hektar das größte zusammenhängende naturnah erhaltene Moorgebiet Mitteleuropas. Das Alpenmoor liegt südlich von Murnau am Nordrand der bayerischen Alpen und entstand nach der letzten Eiszeit im Zugenbecken des Loisachgletschers. Der Moorkomplex ist durch seine Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten geprägt und weist unter anderem Groß- und Kleinseggenriedern, Altwasser, kalkreiche Sümpfe, Feucht- und Streuwiesen und vereinzelt Kalktrockenwiesen auf. Eine Besonderheit sind die Hochmoore mit einer Mächtigkeit von bis zu 25 Metern. Seit 1990 ist das Moor als Naturschutzgebiet ausgewiesen und ist zudem das reichste Brutvogelbiotop Süddeutschlands.
Mooswanderungen sind auf einem zwölf Kilometer langen Rundwanderweg möglich.

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Naturschutzgebiet Ammergebirge

Das “Ammergerbirge”, auch “Ammergauer Alpen” genannt, liegt in den bayerischen Regierungsbezirken Oberbayern und Schwaben und im Tiroler Bezirk Reutte. Die Gebirgsgruppe gehört zu den Nördlichen Kalkalpen und ist das größte Naturschutzgebiet Bayerns und das zweitgrößte Deutschlands. Der Daniel ist mit 2340 Metern der höchste Gipfel des Gebirges. Die Loisach begrenzt die Ammergauer Alpen im Osten und der Lech im Westen. Die namensgebende Ammer entspringt in mehreren Quellen aus dem Gebirge südlich von Oberammergau.

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Starnberger See

Der Starnberger See entstand vor rund 20 000 Jahren während der letzten Eiszeit. Der See hat keinen nennenswerten alpinen Zufluss und das meiste zufließende Wasser erhält der See über die Ostersee-Ach und den Singerbach im Süden sowie über den Georgenbach und den Lüßbach im Norden. Deswegen braucht es über 20 Jahre, um das Wasser des Sees komplett austauschen zu können.
Die Geschichte der Fischerei am und im Starnberger See ist so alt wie die etwa 3 000 Jahre alte Siedlungsgeschichte des Seegebietes. Die meisten heutigen ansässigen Fischer verbindet…

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