Alpenpflanzen – Überlebenskünstler der Eiszeit

Die drei Lehrtafeln des Landratsamts Starnberg mit dem Titel „Die von den Alpen kamen – Alpenpflanzen im Landkreis Starnberg“ erklären das geobotanische Phänomen, dass sich Alpenpflanzen sowohl im Gebirge als auch in den Ebenen des Voralpenlandes ausgebreitet haben. Die Tafeln befinden sich im Kustermann-Park, am Johannishügel und im Naturschutzgebiet Karpfenwinkel.

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Es war einmal ein schöner Steig

Jeder aus der Region kennt den Weg zur Lenggrieser Hütte über den Grasleitensteig. Führt er doch von Lengries über und durch eine sehr anschauliche und für das Auge erholsame Bauernlandschaft mit Gewinner Charakter zu einer Hütte mit Tradition. Durch den Weiler Mühlbach und an dem gleichnamigen Bach entlang hat der Wanderer noch etwas Heimatgeschichte und wie soll es anders sein, es kommt Glück auf, bei so viel Liebe zu Hof und Wiesen und schöner Landschaft. Über eine steile, mit Bäumen versetzte Mahdwiese geht es dann in den angenehm, schattigen Wald und man will meinen einen urigen Steig hinauf zur Lengrieser Hütte. Aus der Traum, wiedereinmal hat über fast 150 Höhenmeter der moderne Wege Sinn zugeschlagen. Ausgeraubt liegen die Steine brach in der Mittagssonne und man steigt auf einem frisch heraus gekratzten, bulldozergeradlinigen Wirtschaftsweg der Lengrieser Hütte entgegen. Jeder spürt hier deutlich, das hätte nicht sein müssen. Oben am Seekar höre ich zwei ältere Wanderer, wie sie sich enttäuscht über das Bodenmasaker äußern, sie sind auf Urlaub da, und schwärmen dann von einem anderen Weg in einem anderen Land.

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Vogelschutzgebiet Murnauer Moos und Pfrühlmoos

Das europäische Vogelschutzgebiet “Murnauer Moos und Pfrühlmoos” hat eine Größe von 7386 Hektar. Ziel der Schutzgebietsausweisung ist es, das Murnauer Moos, das Prühlmoos, die Moore westlich des Staffelsees und die Moränen östlich von Bayersoien mit dem Westufer des Staffelsees zu erhalten beziehungsweise wiederherzustellen. Die großflächigen gehölzarmen Streu- und Feuchtwiesengebiete sind Bruthabitate von Wiesenbrütern (Großer Brachvogel, Braunkehlchen, Wiesenpieper) und Nahrungshabitate von Wander- und Baumfalken und weiteren gefährdeten Greifvogelarten.Die waldfreien Nieder- und Schwingrasenmoore des Schutzgebietes sind Lebensraum von Tüpfelsumpfhühnern und Aufenthaltsraum von Kranichen. Die Bestände der zahlreichen Vogelarten sollen wiederhergestellt und gesichert werden.

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Schutz des Staffelseegebietes

Das Landschaftsschutzgebiet „Schutz des Staffelseegebietes“ hat eine Größe von ca. 2545 Hektar.
Das Gebiet beinhaltet Teile des Naturschutzgebietes „Westlicher Staffelsee mit angrenzenden Mooren“. Der Staffelsee ist etwa 7,6 km² groß und bis zu 40 Meter tief. Der Toteissee entstand während der Würmeiszeit im Becken des Loisachgletschers. Besonders sind seine 7 Inseln und mehrere Halbinseln, die das Staffelseegebiet zu einem beliebten Tourismusziel und Naherholungsgebiet machen. Hechte, Renken, Schleien, Aale und Karpfen sind einige Fische des Staffelsees, die viele Angler anziehen.

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Schutz von Landschaftsräumen am Riegsee

Die Landschaftsräume „Riegsee und Umgebung“ werden seit 1982 als Landschaftsschutzgebiet mit einer Größe von ca. 281 Hektar geschützt. Der Riegsee ist ein Toteissee aus der Würmeiszeit und hat eine Größe von 188 Hektar.
Er ist der größte bayerische See ohne oberirdischen Zu- oder Abfluss und wird durch Grundwasser gespeist. Im Sommer erwärmt sich der Riegsee sehr schnell und ist daher ein beliebter Badesee. Eine Besonderheit des Sees sind seine unterspülten, schwimmenden Hohluferbereiche im Norden. Das Landschaftsschutzgebiet ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und wird unter anderem wegen seiner Schönheit, Vielfalt und der Eigenart des Landschaftsbildes geschützt. Die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts soll gewährleistet und gefährdete Arten gesichert werden.

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Schutzgebiet Loisach-Kochelsee-Moore

Der Großteil der “Loisach-Kochelsee-Moore” steht unter Naturschutz und ist als FFH- und Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Der Nieder- und Hochmoorkomplex ist über 3600 Hektar groß und beheimatet viele außergewöhnliche Pflanzen- und Vogelarten. Über 200 Vogelarten brüten oder rasten hier – wie zum Beispiel der Große Brachvogel, der Wachtelkönig und die Bekassine. Die “Loisach-Kochselsee-Moore” werden seit etwa 1000 Jahren durch die Klöster Benediktbeuern und Schlehdorf landwirtschaftlich genutzt, wodurch artenreiche Streuwiesen entstanden sind.

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Naturschutzgebiet Ellbach- und Kirchseemoor

Das “Ellbach-Kirchseemoor” hat eine Größe von 800 Hektar und steht seit 1940 unter Naturschutz. Nach den “Loisach-Kochelsee-Mooren” und dem “Murnauer Moos”, ist das “Ellbach-Kirchseemoor” das drittgrößte Moorgebiet in Bayern.
Seit 1998 ist das Moor auch ein FFH-Gebiet und beiheimatet viele Wiesenbrüter, wie zum Beispiel das Braunkehlchen. Besonders ist die hohe Artenvielfalt der Moorbiotope in dem Naturschutzgebiet (unter anderem): Hochmoore mit Bult-Schlenken-Komplexen, Latschen- und Spirkenfilze, Zwischenmoore, Moortümpel, Flachmoore, Nasswiesen und Moorwälder. Große Teile des Gebietes werden seit Jahrhunderten extensiv genutzt. In diesen Streuwiesen leben heute zalhreiche vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten.

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Naturschutzgebiet Osterseen

Das Naturschutzgebiet “Osterseen” hat eine Fläche von 1083 Hektar. Die Seen machen ein Drittel des Naturschutzgebiets aus, während die Hälfte der Fläche aus Hoch-, Nieder- und Zwischenmooren besteht. 172 Hektar naturnaher Mischwald zählen ebenfalls zu dem Gebiet.
Seit 1997 sind die Osterseen ein europäisches Vogelschutz- und FFH-Gebiet. Zudem ist das Osterseengebiet vom Bayerischen Landesamt für Umwelt als Geotop ausgewiesen.

Die Osterseen setzen sich aus 24 einzelnen Seen in unterschiedlichen Größen zusammen, wie zum Beispiel der Sengsee, Fohnsee, der Eishaussee und der große Ostersee. Von den 24 Seen liegen 19 im Naturschutzgebiet. Rund um die Osterseen gibt es Rad- und Wanderwege durch ökologisch wertvolle Moorlandschaften. Einige der Seen sind bereits stark verlandet.

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Naturschutzgebiet Pulvermoos

Das Naturschutzgebiet „Pulvermoos“ hat eine Größe von ca. 131 Hektar und liegt im oberen Ammertal. Das „Pulvermoos“ ist eines der artenreichsten und größten Flachmoorkomplexe Bayerns und soll erhalten und geschützt werden. Das Gebiet dient der Forschung und Lehre als wichtiges Dokument für Kalkflachmoore. Das „Pulvermoos“ wurde ursprünglich immer wieder von…

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Inschutznahme des Soiener Sees und seiner Umgebung

Der “Soiener See und seine Umgebung” wurden 1952 als 222 Hektar großes Lanschaftsschutzgebiet ausgezeichnet. Der Soiener See, auch Soier See oder Bayersoiener See gennant, ist ein 22,5 Hektar großer Moorsee in den Ammergauer Alpen. Er ist durch den Ruckzug der Gletscher während der Würmeiszeit entstanden. Um den See herum gibt es einen 2,5 km langen Naturlehrpfad, auf dem Informationen zur heimischen Flora und Fauna näher gebracht werden. Das Gebiet ist eine beliebtes touristisches Bade- und Wellness-Ziel.

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