Naturschutzgebiet Isarauen zwischen Schäftlarn und Bad Tölz

Das Naturschutzgebiet „Isarauen ziwschen Schäftlarn und Bad Tölz“ hat eine Größe von rund 1660 Hektar und wurde 1986 ausgewiesen. Kerngebiet der Isarauen ist die Pupplinger und die Ascholdinger Au. Diese artenreichen Flusslandschaften sind von einer hohen Vielfalt an auetypischen Pflanzengesellschaften geprägt. In den Isarauen leben über 300 Pflanzen- und Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind. Lichte Kiefernwälder mit Magerrasen prägen das Gebiet. Die Kreuzotter findet hier ihren Hauptlebensraum. Im Naturschutzgebiet „Isarauen zwischen Schäftlarn und Bad Tölz“ wächst die Frauenschuh-Orchidee, das Brandknabenkraut und die Spinnen-Ragwurz…

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FFH-Gebiet Oberes Isartal

Das FFH-Gebiet „Oberes Isartal“ hat eine Größe von 4760 Hektar und erstreckt sich von der Deutsch-Österreichischen Grenze bis München-Sendling. Das großflächige alpine Fluss-Ökosystem ist durch Auen, spät- und nacheiszeitliche Terassen mit naturnaher Vegetation, Taleinhängen mit Felsbildungen, Leitenwäldern, Quellfluren und Hangquellmooren, natürlichen Schwemmfächern der Seitenbäche der Isar sowie artenreiche Magerwiesen, Magerweiden und Buckelfluren geprägt. Pfeifengras-Streuwiesen, kalkreiche Sümpfe und Niedermoore, feuchte Hochstaudenfluren, Trespen-Schwingel-Kalk-Trockenrasen in orchideenreicher Ausbildung, Kalktuffquellen, extensive Mähwiesen, Erlen-Eschen-Auwälder und Buchenwälder werden in dem FFH-Gebiet erhalten und wiederhergestellt.

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Zu späte Einsicht an der Isarquelle

Wie man den Zauber eines besonderen Ortes auch ohne Forststraßen oder Lifte zerstören kann, wurde 2004 leider im Karwendel Gebirge aufgezeigt. Durfte man früher schmalen Waldpfaden folgen, um mit etwas Gespür die versteckt gelegenen Quelltöpfe der Isar zu entdecken, so wird man heutzutage über einen breiten, aufgekiesten Fahrweg, an hohen Zäunen und einem Grabstein ähnlichen Felsen mit Aufschrift „Isar“ vorbei unmissverständlich zur Quelle geführt.
Das einmalige,zuvor nahezu unberührte Quellgebiet wurde bis zum letzten, ehemals unzugänglichen Quelltopf gnadenlos frei geholzt.
Auch die anfangs zustimmende Abteilung Umweltschutz des Landes Tirol distanzierte sich nach Abschluss der Baumaßnahmen von dem Projekt. Der zuständige Koordinator Otto Leiner meinte damals…

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