Forscher der Artenvielfalt in Inning unterwegs!

Es ist Frühling! Davon bekam die Klasse (1-3. Jahrgangsstufe) der Montessori Schule Inning von Michaela Beck und Andrea Dohse bei ihrem Ausflug in das Wäldchen in der Nähe nicht so viel mit. Vom April aber sehr wohl. Wir hatten trotzdem Glück! Die zwei Stunden, die wir uns auf die Suche nach Artenvielfalt machten, blieb es zumindest trocken. Danach fing es an zu regnen und zu schneien.

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Baumforscher im Winter unterwegs am Ammersee

Mit der Umwelt AG der Christian Morgenstern Grundschule in Herrsching am Ammersee, bestehend aus 10 Kindern der 2.-4. Klasse unter Leitung von Frau Hänel, beginnt nun der 2.Teil unserer Entdeckungen. Wie sieht unser Ort im Winter aus. Wir hatten Glück, an dem Tag lag tatsächlich Schnee. Das war in diesem Winter nicht unbedingt selbstverständlich.

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Mit der Eisenbahn kamen die Streuwiesen.

Bis zum Aufkommen der Eisenbahn diente die Landwirtschaft im Alpenvorland vorwiegend der Selbstversorgung. Der Ackerbau nahm einen erheblichen Teil der Bodennutzung ein. Die klimatischen Voraussetzung waren erdenklich schlecht. Die hohen Niederschläge führten zum schnellen Auswaschen der Nährstoffe und auch der Böden. Die Egartwirtschaft als Feld-Gras Wechselwirtschaft beugte diesem Auswaschen von Naturstoffen vor. Ein wesentlicher und limitierender Faktor für den Ackerbau im Alpenvorland war deshalb das Vieh als Düngelieferant. Aus diesem Grund wurden Feuchtstandorte soweit möglich als Futterwiesen genutzt und der Dünger auf die Äcker ausgetragen und umgekehrt das anfallende Streu aus dem Ackerbau im Stall verwendet. Mit dem Bau der Bahnlinien im 19 Jahrhundert fiel der Zwang zur Selbstversorgung weg. Das Getreide konnte günstiger eingekauft werden. Der Ackerbau wurde zunehmend zugunsten der Grünlandwirtschaft aufgegeben und der freiwerdenden Dünger aus dem Stall konnte zur weiteren Verbesserung der Futterwiesen eingesetzt werden. Allerdings führte die Aufgabe des Ackerbaus und der einhergehenden Streuproduktion auch zu einem Mangel an Einstreu für den Stall. Dieser Mangel war es, der ab 1850 die Entwicklung der Streuwiesenkultur im Alpenvorland förderte.

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Die Batschke – im Revier des Eisvogels

Die Landschaft südlich der 1000jährigen Messestadt Leipzig ist in den letzten 100 Jahren ganz grundlegend durch den Braunkohlenabbau zerstört worden. Bereits vorher gab es im gesamten Gebiet des Auwaldes um die Stadt Umbauten am weitverzweigten, anastomosierenden Netz von Fließgewässern zwischen Weißer Elster, Pleiße, Parthe und Alter Luppe. Die Flüsse wurden aus verschiedenen Gründen vereinfacht, zusammengefasst, begradigt und mit Dämmen eingefasst. Trotzdem kann man noch heute im Leipziger Auwald Abschnitte insbesondere der kleineren Flüsschen finden, die ursprünglichen Verlauf und Aussehen zeigen.

Ein solcher ist der Floßgraben, der heute als ein Teil der ursprünglichen Batschke offiziell Batschke-Floßgraben bezeichnet wird. Die Batschke war ursprünglich ein etwa 10 km langes Flüsschen, das etwa bei Zwenkau von der Weißen Elster abzweigte, mäandrierend nordwärts verlief und am Südrand von Leipzig in die Pleiße mündete. In der von Weißer Elster und Pleiße seit den Rodungen für die Landwirtschaft in deren Einzugsgebieten durch daraus folgende Erosion über Jahrtausende eingebrachte etwa 4 m starke Lehmschicht war es normal, dass hier alle Flüsse besonders bei Hochwassern ihren Lauf änderten. Aber schon bei längerfristig höheren Pegeln schufen sie ständig Mäander und bei deren Durchbrüchen hinterließen sie Totarme. Dass die Klafterflößerei mit Brennholz für Leipzig zwischen 1610 und 1864 bis zum Floßplatz in der Stadt mit diesen Mäandern seine Probleme hatte, lag auf der Hand. So wurde auch der Batschke aus diesem Grund ein etwa halb so langer künstlicher, gerader Floßgraben beiseite gestellt. Aber auch dieser Kanal und etwa 8 km der natürlichen Batschke sind im vorigen Jahrhundert dem Braunkohlentagebau geopfert worden.

Heute existiert immer noch im südlichen Leipziger Auwald ein etwa 2 km langer natürlicher Abschnitt der Batschke vor ihrer Einmündung in die Pleiße. Auch die Mäander sind erhalten geblieben, werden sich aber bei ziemlich konstantem, geringen Abfluss von 1 m³/s nicht mehr verändern.

An einem scharfen Mäander in diesem Gebiet, das einen Winkel von etwa 50° zwischen zu- und abfließendem Arm zeigt, habe ich im zeitigen Frühjahr eine Stunde lang fotografiert und aus den über 100 einzelnen Fotos eine kleine Animation zusammengestellt. Der Wechsel der Beleuchtung und der kräftige Wind, der die Kronen der unbelaubten Bäume bewegt, geben die…

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Auch wir gehen zum Kienbach!

Auch mit der Regenbogenklasse der Christian Morgenstern Grundschule aus Herrsching machten wir uns 2 Tage später als die Ammerseeklasse auf den Weg zum Kienbach, an der Mündung zum Ammersee, um auf Forschungsreise zu gehen. Auch hierbei waren Jahrgangsstufe 1 und 2 gemischt. D.h. in dieser Klasse wurde ebenfalls darauf geachtet, dass bei der Gruppenaufteilung immer ein Kind dabei war, das lesen und schreiben konnte, um die Arbeitsaufträge erfüllen zu können.

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Kommt wir entdecken das Leben am Kienbach!

Mit der Ammerseeklasse (1.und 2. Jahrgangsstufe) der Christian Morgenstern Grundschule in Herrsching machten wir uns an 2 Tagen auf den Weg zum Kienbach, an der Mündung zum Ammersee. Hierbei handelte es sich um ein „Forscher Projekt“ der Artenvielfalt. Wie sich bald herausstellte verwandelte es sich draußen immer mehr zu einem „Forscher und Kunstprojekt“. Die Kinder entdeckten nicht nur die Vielfalt der Natur, sie gestalteten sie auf kreative und vielfältige Weise.

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Die echte Walnuss

Erkennen kannst du den Walnuss Baum an den großen, grünen Blättern mit 3 – 9 derben ganzrandigen Blättern und den grünen Früchten, die die Nuss enthalten. Die echte Walnuss lateinisch Juglans regia kommt ursprünglich aus Asien und dem östlichen Mittelmeerraum. Sie leidet bei Spätfrösten und kalten Wintern, deshalb wird sie in Deutschland nicht gewerbsmäßig kultiviert. Die Germanen weihten die Nüsse Fro, der Göttin der Liebe und des Erntesegens, mischten jedoch die kostbaren Walnüsse mit Haselnüssen. Im Christentum gibt es verschiedene Bedeutungen. So soll der Kern das süße Fleisch Christi symbolisieren, das zuvor in der Schale von Marias Schoß gewachsen war.

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