Die 100-jährige Buche in Starnberg

100-jährige Buche an der evangelischen Kirche in Starnberg

100-jährige Buche an der evangelischen Kirche in Starnberg

Die Bund Naturschutz Kreisgruppe Starnberg hat zum 100-jährigen Jubiläum der Stadt Starnberg im Jahr 2012 sechs bekannte 100-jährige „Stadtgeschichts-Bäume“ in einem Flyer vorgestellt. Die Bäume, die etwa genauso alt sind wie die Stadt Starnberg, vermitteln das 100-jährige Zeitgefühl auf ganz besondere Art.

Die 100-jährige Buche in Starnberg

Die Bauarbeiten an der Friedenskirche waren 1892 abgeschlossen. Die beiden großen Buchen im Gelände der evangelischen Gemeinde sind deshalb mit großer Wahrscheinlichkeit 100 Jahre alt. Solange dauert es auch, bis eine Buche ihre maximale Höhe erreicht. Dabei macht es ihr nichts aus, im Schatten der Kirche zu stehen. Das ist sogar eine gute Voraussetzung für das Gedeihen dieser Baumart. Ihr Drang nach Licht treibt sie, in die Höhe zu „schießen“. Unter Buchen können nur Frühlingsblüher gedeihen. Deren Lichtbedarf ist gedeckt, ehe das Blattwerk ab Mai zu dicht wird. Spielen und Ausruhen kann man aber wunderbar im Schatten der Bäume! Buchen können bis zu 300 Jahre alt werden.

Buche an der evangelischen Kirche in Starnberg

100-jährige Buche an der evangelischen Kirche in Starnberg

Steckbrief der Rotbuche (Fagus silvatica)

30 – 45 m hoch • Blätter eiförmig, ganzrandig, kurz gestielt, hellgrün, später dunkelgrüne Färbung • Knospen länglich, spitz, von braunen Schutzblättern umgeben • Blüte unscheinbar, kugelig, grüngelb • je zwei dreikantige, braune Früchte (Bucheckern) in einem stacheligen Fruchtbecher, in kleinen Mengen genießbar • Rinde glatt, silbergrau • bevorzugt einen frischen Boden und hohe Luftfeuchtigkeit, verträgt sehr gut Schatten • Blütezeit: April bis Mai

Verwendung der Buche

Vielseitige Nutzung als Möbelholz, für Böden, Treppen; zur Papierherstellung und als Brennholz • Die Kelten lasen aus hochgeworfenen Buchenästen die Zukunft. • Beschriftete Buchenholztafeln, die zusammengeheftet wurden, haben dem „Buch“ seinen Namen gegeben.

Fotos: © Peter Witzan

Quelle: Flyer der Bund Naturschutz Kreisgruppe Starnberg 100-jährige Stadt – 100-jährige Bäume

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