Die echte Walnuss

Echte Walnuss

Echte Walnuss

Die echte Walnuss lateinisch Juglans regia kommt ursprünglich aus Asien und dem östlichen Mittelmeerraum. Sie leidet bei Spätfrösten und kalten Wintern, deshalb wird sie in Deutschland nicht gewerbsmäßig kultiviert. Nach milden Wintern und warmen Sommern kann es aber ein paar reife Früchte geben, Wenn dem so war, findest du vielleicht ein paar Nüsse in der Maria Ward Straße in München.

Juglans regia

Juglans regia

Erkennen kannst du den Walnuss Baum an den großen, grünen Blättern mit 3 – 9 derben ganzrandigen Blättern und den grünen Früchten, die die Nuss enthalten.

Symbolik der echten Walnuss.

Die Germanen weihten die Nüsse Fro, der Göttin der Liebe und des Erntesegens, mischten jedoch die kostbaren Walnüsse mit Haselnüssen. Im Christentum gibt es verschiedene Bedeutungen. So soll der Kern das süße Fleisch Christi symbolisieren, das zuvor in der Schale von Marias Schoß gewachsen war. Oder die Kirche wurde selbst durch die Nüsse symbolisiert, da sie „ihre süße Tugend heimlich tief im Herzen unter einer festen Schale bewahrt“. Augustinus von Hippo sah in der scharf schmeckenden Hülle die bitteren Leiden Jesu und in

Rinde des Walnussbaumes

Rinde des Walnussbaumes

der harten Schale das Holz des Kreuzes, das ihm das ewige Leben ermöglichte. Später wurde Josef bei seiner Hochzeit mit Maria mit einem Walnusszweig in der Hand dargestellt. Gerade als Symbol der Fruchtbarkeit und der Frau sahen manche Mönche und Pfarrer in der Walnuss jedoch auch das Zeichen der Wollust und Sünde. So warnten sie davor, dass auf jedem Blättchen ein Teufel wohne, der mit Hexen unter den Bäumen Liebesorgien feiere. Auch solle der Schatten der Bäume gesundheitsschädlich sein.

Mehr über die Walnuss findest du in Wikipedia.

Hier stehen die Walnuss Bäume in München:

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