FFH-Gebiet Ettinger Bach

Das FFH-Gebiet „Ettinger Bach“ hat eine Größe von rund 59 Hektar und liegt im knapp vier Kilometer langen Ettinger Bachtal des Ammer-Loisach-Hügellandes. Dank der Nutzung des FFH-Gebietes durch die Landwirte konnte der Reichtum an Lebensraumtypen und Arten zumindest teilweise bis in unsere heutige Zeit erhalten bleiben. Die Pflege der Streuwiesen am Bach ist von großer Bedeutung für den Artenschutz. In dem Gebiet von gemeinschaftlichem Interesse (site of community importance) kommen zahlreiche Lebenraumtypen vor, wie zum Beispiel orchideenreiche Kalkmagerrasen, Pfeifengraswiesen, nährstoffreiche Stillgewässer, kalkreiche Niedermoore, Kalk-Hangquellmoore und magere Flachland-Mähwiesen.

Der Kriechende Scheiberich und das Sumpf-Glanzkraut sind Pflanzenarten, die im FFH-Gebiet „Ettinger-Bach“ geschützt werden. Die Tierarten Abbiß-Scheckenfalter und die Schmale Windelschnecke kommen hier in überregional bedeutsamen Populationsgrößen vor.

Sumpf-Glanzkraut (Liparis loeselii)

Sumpf-Glanzkraut (Liparis loeselii)

2013 staute ein Biber mit seinen Staudämmen das Wasser im Tal auf und setzte die angrenzenden Wiesen des Ettinger Bachs unter Wasser.

Weiterführende Informationen zum FFH-Gebiet „Ettinger Bach“ im Managementplan für das Natura 2000 Gebiet Ettinger Bach und unter www.merkur.de

Bildquelle: Wikipedia

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