FFH-Gebiet Moore und Wälder der Endmoräne bei Starnberg

Würm im Leutstettner Moos (Endmoräne des Wümsee-Zungenbeckens)

Würm im Leutstettner Moos (Endmoräne des Wümsee-Zungenbeckens)

Das FFH-Gebiet „Moore und Wälder der Endmoräne bei Starnberg“ hat eine Größe von rund 590 Hektar und setzt sich aus den drei Teilgebieten Sonnenberg, Schloßberg und Würmtal bei Leutstetten zusammen. Aktuell wird ein FFH-Managementplan mit Erhaltungs-, Wiederherstellungs- und Schutzmaßnahmen für die Lebensraumtypen und gefährdeten Arten im Gebiet erarbeitet.

„Die Moore und Wälder der Endmoräne bei Starnberg zählen unzweifelhaft zu den wertvollsten Naturschätzen der Region. Ihre besondere Wertigkeit liegt begründet in dem geowissenschaftlich international bedeutsamen Endmoränen- und Würm-Durchbruch bei Leutstetten mit seinen naturbelassenen Fließstrecken der Würm, bedeutenden Buchenwäldern, dem Nordteil des Würmsee Beckens und dem Leutstettener Moos mit seinem naturnahen Wasserhaushalt, den Grundwasserströmen zum Leutstettener Moos, sowie dem noch weitgehend naturnahen Charakter der Gewässer, weiters dem unmittelbaren Zusammenhang der Lebensraumtypen (LRT) mit ihrem hohen Vernetzungsgrad. Aktuell wird das Gebiet auf annähernd zwei Dritteln seiner Fläche forstwirtschaftlich genutzt, wobei insbesondere die Moor- und Auwälder nur extensiv behandelt werden“ (Zitat aus dem Entwurf des FFH-Managementplan)

Bildquelle: Wikipedia

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