Frühjahr an der Loisach

Farbwelt100_281004_B025lDie Loisach gehört für mich zu den schönsten Flüssen im Alpenvoland. Vielleicht ganz besonders, weil Sie so gegensätzlich ist. Von Garmisch bis zum Kochelsee zeigt sie vieles von einem „Klassiker“. Viele Steine und schnell fließend, und streckenweise Alpenfluss typisch verbaut, strebt sie aus dem Loisachtal ins Alpenvorland. Und dann, nach dem Kochelsee ist sie wie verwandelt. Wie ein Flachland Fluss strömt sie langsam und gemächlich durch das beeindruckend schöne Blaue Land. Ein herrlicher Weg führt von der Loisach Brücke bei Kochel flussabwärts bis Benediktbeuren. Natur zum träumen und erholen. Wer mag, kann sich noch in Benediktbeuren die Klosterkirche und den Klostergarten ansehen. Für jeden Geschmack gibt es etwas, auch einen gemütlichen Biergarten. Was ich gerne wissen würde: Ist die Loisach schon immer so gerade durch das Kocheler Moor geflossen oder ist dies bereits eine Leistung der Flussbegradigung? Über etwas mehr Info zur Loisach in diesem Abschnitt oder gar ein altes Bild würde ich mich sehr freuen.

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Ein Kommentar

  1. Hallo Andreas, sie wurde auch nach dem Kochelsee begradigt. Das fand ich hier in Wikipedia: Schon um 1900 wurde an der Loisach eine Ufersicherung errichtet. Darüber hinaus wurde die Loisach streckenweise begradigt, z. B. in der Ortslage von Garmisch, bei Murnau und nördlich des Kochelsees. Ehemalige Flussschleifen wurden dadurch abgeschnitten und sind stellenweise als Altwässer erhalten geblieben, z. B. östlich von Penzberg. Als Ziele der Begradigung können Hochwasserschutz, Moorentwässerung und Verbesserung der Verkehrsverhältnisse genannt werden.

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