Hoher Ifen

Das Felspult über dem Gottesacker

XXY1Der Hohe Ifen ist der ungewöhnlichste Allgäuberg. Eine grüne, vom Gipfel sich sanft nach Süden neigende Hochfläche stürzt auf allen vier Seiten mit zwar niedrigen, aber oft senkrechten Wänden ab, die man als Ifenmauer bezeichnet. Im Norden ist dem Hohen Ifen eine kilometerweite Karstfläche vorgelagert, die wegen der oft fehlenden Vegetation den Namen Gottesacker trägt. Schratten nennt man hier die spezielle Verwitterungsform des Karst, die in anderen Regionen als Karren bekannt ist. Der Hohe Ifen lockt – trotz der Steilstufe in der Ifenmauer – die Bergsteiger in Scharen an. Der Blick von dort oben, also aus unmittelbarer Nähe, über die Weiten des Gottesackerplateaus ist besonders eindrucksvoll.

Autor: Dieter Seibert

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