Hotspot der Artenvielfalt: Allgäuer Alpen

Das Gebiet umfasst als Kern die Allgäuer Hochalpen mit dem Südwesteil des Hinteren Bregenzer Waldes (Ifen, Piesenkopf) und dem Südosten des Vilser Gebirges (Sorgschrofen, Aggenstein). Die Allgäuer Alpen stellen den an Flora und Fauna artenreichsten Teil der bayerischen Alpen dar, bei vielen Arten auch mit den deutlich größten Populationen. Eine ganze Reihe alpiner Floren- und Faunenelemente kommt in Bayern ausschließlich hier vor und der Anteil zentralalpiner Artvertreter ist nirgends so hoch. Eine wesentliche Ursache für die ökologische Sonderstellung der Allgäuer Alpen sind die geologischen Formationen der Allgäuschichten (Fleckenmergel), die bis in die höchsten Lagen eine in Bayern einzigartige Vegetation ermöglichen (z. B. besonders markant im Gipfelmassiv der Höfats). Das breite und qualitativ hochwertige Lebensraumspektrum enthält neben großflächigen alpinen Rasengesellschaften, z. B. die bedeutendsten Hochlagenvermoorungen der bayerischen Alpen, Schwerpunktvorkommen von Schlucht- und Blockwäldern, aber auch xerotherme Felsstandorte und artenreiche Buckelfluren.

Texte und Geodaten der Hotspotregionen mit freundlicher Genehmigung des BfN

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