Hotspot der Artenvielfalt: Oberschwäbisches Hügelland und Adelegg

Das Gebiet ist eine von glazialen Becken, Seen und Mooren durchsetzte Jungmoränen­landschaft mit zahlreichen Kuppen und Senken. Im Osten schließt das glazial nicht über­formte tertiäre Bergland der Adelegg (einschließlich Kürnacher Wald) an, das die umgebenden Bereiche deutlich überragt und deshalb am Westrand durch tief eingeschnittene Täler und steile Hänge charakterisiert ist. Prägend für die Jungmoränenlandschaft ist der durch die Topographie bedingte kleinräumige Wechsel von Waldflächen (überwiegend Fichtenforste) und intensiv landwirt­schaftlich genutzten Flächen (überwiegend Grünland, jedoch zunehmend Ackerbau), in die extensiv genutzte oder nicht genutzte Feuchtgebiete eingestreut sind. Dabei handelt es sich um Hoch- und Niedermoore mit Moorwäldern, Streuwiesen und Naßwiesen, sowie Quellmoore, Seen und Weiher, die durch Fließgewässer miteinander verbunden sind. Im Bereich der Adelegg sind Steillagen mit extensiver Weidewirtschaft und z. T. sehr naturnahe montane Hangwäldern sowie Alpen in den Hochlagen landschaftsbestimmend. Insbe­sondere die totholzreichen Hangwälder und die Hochlagen begünstigen eine sehr arten­reiche Avifauna.

Texte und Geodaten der Hotspotregionen mit freundlicher Genehmigung des BfN

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