Dialog Natur

Dialog ist der Schlüssel für Fortschritt und gutes Zusammenleben.

Die heutigen Herausforderungen unserer Gesellschaft treffen auch den Naturschutz. Der wachsende Ressourcenbedarf der Wirtschaft, der Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Klimawandel, eine angepasste Landwirtschaft, Flächenkonkurrenzen sowie die Entwicklung von Tourismus- und Freizeitaktivitäten sind einige der Themen, die den Naturschutz beeinflussen und zum Teil auch beeinträchtigen. Wie kann ein nachhaltiger Naturschutz unter diesen Umständen funktionieren?

Die Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen kann nur im Dialog gelingen. Mit Dialog Natur wollen wir einen modernen, geschützten medialen Raum für kontroverse Positionen zum Thema Natur und Wirtschaft anbieten. Das Ziel ist es, kooperative Lösungen – nicht Kompromisse – im gemeinsamen Austausch zu finden. Alle Beiträge werden sorgfältig im Sinne der Kooperation und Lösungsfindung moderiert. Ein Gegeneinander und Fronten Verhärten soll nicht stattfinden. Zielkonflikte zwischen verschiedenen Interessensparteien dürfen nicht verstärkt, sondern müssen konstruktiv gelöst werden. Jedem, dem das Thema Natur, Wirtschaft und Mensch am Herzen liegt, wird hier die Möglichkeit geboten aktiv mitzumachen: kreative Querdenker ebenso wie Sturköpfe, Realisten und Träumer können hier kritische Beiträge verfassen. Nur die Bereitschaft für neue Wege und Lösungen muss vorhanden sein. Der Weg findet sich nach dem Aufbruch.

Kontakt:
Yvonne Struck
yvonne.struck@navama.com


Gewässerschutz im Bereich Landwirtschaft muss verbessert werden

Zum Gewässerschutz in Bayern im Bereich Landwirtschaft haben die Bayerischen Umweltverbände, der Landesfischereiverband Bayern (LFV), der Landesbund für Vogelschutz (LBV) und BUND Naturschutz (BN), WWF und die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Flussallianzen, ein gemeinsames Positionspapier vorgelegt. Die Vorstellung erfolgte im Rahmen der Fachtagung „Landwirtschaft-Gewässerschutz-Wasserschutz“ am 5.4.17 in Freising. Das Folgende ist ein…

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Höchste Zeit für den Wandel – Naturland zeigt wie es geht

Dem Zwang zur Intensivierung und Ertragssteigerung in der Landwirtschaft setzt der Naturland e. V. Rahmenbedingungen für eine Landwirtschaft im Einklang mit der Natur und in Verantwortung für nachfolgende Generationen entgegen. Während der zunehmende Einsatz von Dünger, Herbiziden und Pestiziden die Umwelt belasten, leistet Naturland seit seiner Gründung 1982 Pionierarbeit für…

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Nie ist zu wenig, was genügt – Landwirtschaft im Einklang mit der Natur

Der Leitspruch „IMMER MEHR“ prägt derzeit so gut wie alle Bereiche unserer Gesellschaft. Angefeuert von immer größerer Konkurrenz nimmt das Streben nach immer mehr, auch immer skurrilere Züge an. Im Bereich der Landwirtschaft hat sich ein weiterer Leitspruch etabliert, der den heranwachsenden Generationen von Landwirten gebetsmühlenartig gepredigt wird: „Wachse oder weiche! – Du bzw. dein Betrieb muss immer größer werden, sonst ist dieser wirtschaftlich nicht mehr tragfähig.“

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Bayerischer Kanu-Verband (BKV) für naturverträglichen Kanusport

Der Bayerische Kanu-Verband (BKV) setzt sich für einen naturverträglichen Kanusport ein und unterstützt den Erhalt sowie ggf. die Wiederherstellung von naturnahen Gewässern sowie geeignete Lenkungsmaßnahmen und Regelungen zu deren Schutz. Über das Ressort Umwelt und Gewässer pflegt der BKV deshalb Kontakte zu anderen Gewässernutzern, Umweltschutzorganisationen sowie Wasserwirtschaftsämtern und Naturschutzbehörden. Er…

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Die „Kajak-Verordnung“ für die Ammer – Ein mögliches Modell für einen umweltverträglichen Bootsverkehr auf sensiblen Fließgewässern

Die Bayerische Verfassung sichert in der sog. „Gemeingebrauchs-Regelung“ (Art. 141 Abs. 3) dem Bürger ausdrücklich den freien Zugang zur Natur und damit auch zu den Gewässern zu. Dieser schließt gleichzeitig auch einen uneingeschränkten Bootsbetrieb ein, sofern auf den Booten keine eigene „Triebkraft“ vorhanden ist. Unter bestimmten Bedingungen gibt es aber die Möglichkeit für weitere Beschränkungen: Wenn aus Gründen des Wohls der Allgemeinheit, der Ordnung des Wasserhaushalts, der Sicherstellung der Erholung oder des Schutzes der Natur geboten, kann die Ausübung des Gemeingebrauchs durch die Kreisverwaltungsbehörde geregelt, beschränkt oder gar verboten werden.

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