Dialog Natur

Dialog ist der Schlüssel für Fortschritt und gutes Zusammenleben.

Die heutigen Herausforderungen unserer Gesellschaft treffen auch den Naturschutz. Der wachsende Ressourcenbedarf der Wirtschaft, der Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Klimawandel, eine angepasste Landwirtschaft, Flächenkonkurrenzen sowie die Entwicklung von Tourismus- und Freizeitaktivitäten sind einige der Themen, die den Naturschutz beeinflussen und zum Teil auch beeinträchtigen. Wie kann ein nachhaltiger Naturschutz unter diesen Umständen funktionieren?

Die Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen kann nur im Dialog gelingen. Mit Dialog Natur wollen wir einen modernen, geschützten medialen Raum für kontroverse Positionen zum Thema Natur und Wirtschaft anbieten. Das Ziel ist es, kooperative Lösungen – nicht Kompromisse – im gemeinsamen Austausch zu finden. Alle Beiträge werden sorgfältig im Sinne der Kooperation und Lösungsfindung moderiert. Ein Gegeneinander und Fronten Verhärten soll nicht stattfinden. Zielkonflikte zwischen verschiedenen Interessensparteien dürfen nicht verstärkt, sondern müssen konstruktiv gelöst werden. Jedem, dem das Thema Natur, Wirtschaft und Mensch am Herzen liegt, wird hier die Möglichkeit geboten aktiv mitzumachen: kreative Querdenker ebenso wie Sturköpfe, Realisten und Träumer können hier kritische Beiträge verfassen. Nur die Bereitschaft für neue Wege und Lösungen muss vorhanden sein. Der Weg findet sich nach dem Aufbruch.

Kontakt:
Yvonne Struck
yvonne.struck@navama.com


Der Kiesbank Checker: Moderne Medien für den Naturschutz

Die Kiesbänke des Lechs bieten dem Flußregenpfeifer, der als gefährdete Art auf der Roten Liste steht, ideale Brutbedingungen. Gleichzeitig sind der Lech und seine Uferzonen gerade in der Brutsaison (1.4. bis 30.6) dieses sehr störungsempfindlichen Vogels ein beliebtes Ausflugsziel. Daraus ergeben sich scheinbar unüberwindliche „Nutzungs“-Konflikte. Es stellt sich die Frage, ob es angemessen wäre, ein Betretungsverbot für die Kies- und Sandbänke am Lech auszusprechen, um die dort bisher nur 10 bis 12 vorkommenden Brutpaare des Flussregenpfeifers zu schützen?

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Besinnen wir uns auf unsere Fachkompetenz!

In Zeitungen und Internet-Foren häufen sich die Artikel und Leserbriefe: Sprecher aus Vereinen und anderen Institutionen haben nach der Sperrung der Isar die Freizeitsportler im Visier. Diese werden beschimpft und als Chaoten bezeichnet. Zu unvernünftig befahren sie die Isar, schlecht ausgerüstet, oft betrunken. Und nicht zuletzt: trotz Hochwasser. Ja, das tun sie. Und doch: Ist es richtig, sich auf diese Weise in der Öffentlichkeit über Freizeitfahrer zu äußern? Ich finde: Nein. Denn …

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Fluss und Aue gehören zusammen

Das Nahleauslassbauwerk – ein langer Name für ein besonderes, etwa 300 m langes Streichwehr am Leipziger Flüsschen Nahle Dieses Bauwerk ist nach dem schweren Hochwasser im Sommer 1954 errichtet worden, um für weitere kritische Hochwasser die in Dämmen geführten Wassermassen wenigstens zu einem Teil in eine Reservefläche (Polder) des nordwestlichen Auwalds…

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Es war einmal ein schöner Steig

Jeder aus der Region kennt den Weg zur Lenggrieser Hütte über den Grasleitensteig. Führt er doch von Lengries über und durch eine sehr anschauliche und für das Auge erholsame Bauernlandschaft mit Gewinner Charakter zu einer Hütte mit Tradition. Durch den Weiler Mühlbach und an dem gleichnamigen Bach entlang hat der Wanderer noch etwas Heimatgeschichte und wie soll es anders sein, es kommt Glück auf, bei so viel Liebe zu Hof und Wiesen und schöner Landschaft. Über eine steile, mit Bäumen versetzte Mahdwiese geht es dann in den angenehm, schattigen Wald und man will meinen einen urigen Steig hinauf zur Lengrieser Hütte. Aus der Traum, wiedereinmal hat über fast 150 Höhenmeter der moderne Wege Sinn zugeschlagen. Ausgeraubt liegen die Steine brach in der Mittagssonne und man steigt auf einem frisch heraus gekratzten, bulldozergeradlinigen Wirtschaftsweg der Lengrieser Hütte entgegen. Jeder spürt hier deutlich, das hätte nicht sein müssen. Oben am Seekar höre ich zwei ältere Wanderer, wie sie sich enttäuscht über das Bodenmasaker äußern, sie sind auf Urlaub da, und schwärmen dann von einem anderen Weg in einem anderen Land.

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Umgehungsstraßen-Projekte im Landkreis Starnberg

Im Landkreis Starnberg gibt es kein Mobilitätskonzept, das wie im Landkreis Ebersberg die Verkehrsträger Auto, ÖPNV, Fahrrad und Fußgänger gleichberechtigt in die Infrastruktur-Diskussion einbezieht. Also werden zur Zeit unkoordiniert von Landkreisgemeinden Umfahrungen in gemeindlicher Sonderbaulast gebaut bzw. geplant…

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