Dialog Natur

Dialog ist der Schlüssel für Fortschritt und gutes Zusammenleben.

Die heutigen Herausforderungen unserer Gesellschaft treffen auch den Naturschutz. Der wachsende Ressourcenbedarf der Wirtschaft, der Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Klimawandel, eine angepasste Landwirtschaft, Flächenkonkurrenzen sowie die Entwicklung von Tourismus- und Freizeitaktivitäten sind einige der Themen, die den Naturschutz beeinflussen und zum Teil auch beeinträchtigen. Wie kann ein nachhaltiger Naturschutz unter diesen Umständen funktionieren?

Die Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen kann nur im Dialog gelingen. Mit Dialog Natur wollen wir einen modernen, geschützten medialen Raum für kontroverse Positionen zum Thema Natur und Wirtschaft anbieten. Das Ziel ist es, kooperative Lösungen – nicht Kompromisse – im gemeinsamen Austausch zu finden. Alle Beiträge werden sorgfältig im Sinne der Kooperation und Lösungsfindung moderiert. Ein Gegeneinander und Fronten Verhärten soll nicht stattfinden. Zielkonflikte zwischen verschiedenen Interessensparteien dürfen nicht verstärkt, sondern müssen konstruktiv gelöst werden. Jedem, dem das Thema Natur, Wirtschaft und Mensch am Herzen liegt, wird hier die Möglichkeit geboten aktiv mitzumachen: kreative Querdenker ebenso wie Sturköpfe, Realisten und Träumer können hier kritische Beiträge verfassen. Nur die Bereitschaft für neue Wege und Lösungen muss vorhanden sein. Der Weg findet sich nach dem Aufbruch.

Kontakt:
Yvonne Struck
yvonne.struck@navama.com


Zurückgewonnener Skitourenberg

2002 stellten die Wank Skilifte oberhalb Garmisch-Partenkirchen den Betrieb ein. Von November bis April hatten seither Skitourengänger und Schneeschuhsportler das frühere Pistenskigebiet wieder für sich.

Mountain Wilderness Deutschland forderte 2006 die Verantwortlichen aus diesem Grunde auf, die stillgelegten und nicht mehr benötigten drei Schlepplifte am Wank abzubauen. Bei einer Ortsbegehung…

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Schneekanonen Stausee XXL

Im Sommer 2014 wurde das mit 155.000 Kubikmeter Fassungsvermögen größte Speicherbecken der Deutschen Alpen oberhalb des Sudelfeldes gebaut. Es dient einer künstliche Beschneiung mit 250 Schneekanonen. Weite Teile der Struktur reichen Landschaft wurden zu diesem Zweck vollkommen planiert. Im Mai 2014 machten sich Umweltschützer aus dem Umfeld von Mountain Wilderness Deutschland (MW) ein Bild von den Baumaßnahmen und brachten ihr Entsetzen über das Projekt durch ein Transparent mit Aufschrift „Naturzerstörung aus Profitgier“ zum Ausdruck. Dieser Slogan soll den skandalösen Umstand aufgreifen, dass…

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Unsere Berge brauchen keine Geschmacksverstärker

Nachdem in Tirol ab dem Jahr 2000 eine Aussichtsplattform nach der anderen errichtet wurde, war es nur noch eine Frage der Zeit, wann ein bayerischer Berg mit so einer Installation „verziert“ wird. Am 4. Juli 2010 lud die Bayerische Zugspitzbahn die lokale Prominenz zu feierlichen Eröffnung– aber die nicht geladenen Gäste waren schneller.
Der bekannte Extremkletterer und Abenteurer Stefan Glowacz, aus Grainau stammend, hängte sich frühmorgens zusammen mit Jürgen Knappe auf einem Portaledge unter die Stahlkonstruktion und machte damit…

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Zu späte Einsicht an der Isarquelle

Wie man den Zauber eines besonderen Ortes auch ohne Forststraßen oder Lifte zerstören kann, wurde 2004 leider im Karwendel Gebirge aufgezeigt. Durfte man früher schmalen Waldpfaden folgen, um mit etwas Gespür die versteckt gelegenen Quelltöpfe der Isar zu entdecken, so wird man heutzutage über einen breiten, aufgekiesten Fahrweg, an hohen Zäunen und einem Grabstein ähnlichen Felsen mit Aufschrift „Isar“ vorbei unmissverständlich zur Quelle geführt.
Das einmalige,zuvor nahezu unberührte Quellgebiet wurde bis zum letzten, ehemals unzugänglichen Quelltopf gnadenlos frei geholzt.
Auch die anfangs zustimmende Abteilung Umweltschutz des Landes Tirol distanzierte sich nach Abschluss der Baumaßnahmen von dem Projekt. Der zuständige Koordinator Otto Leiner meinte damals…

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Stahlseil statt Schneeschuh

In den letzen Jahren wurden viele neue Klettersteige in den Alpen installiert. Und das nicht immer mit geordneten Genehmigungsverfahren. So musste auch der Bund Naturschutz (BN) in Bayern 2007 zu seinem Erstaunen feststellen, dass er zu einer Stellungnahme zum Klettersteigprojekt Kanzelwand erst gebeten wurde, nachdem dieser bereits gebaut und in Betrieb war. Aber nicht deswegen lehnte der BN die errichtete Anlage ab. Eines der Hauptargumente war, dass mit dem Klettersteig im Fellhorn-Kanzelwandgebiet eine kaum zugängliche und damit ökologisch besonders wertvolle Bergflanke der Erschließung preisgegeben wird. In der Ablehnung hieß es weiter…

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Schachtkraftwerk im Fischparadies oder der Sinn von Natura 2000 Schutzgebieten

Das Wasserenergienutzungs Konzept Schachtkraftwerk ist an der TU München entwickelt worden. Die erste produktive Anlage ist an der Loisach bei Großweil in einem Natura 2000 Gebiet geplant. Der Bund Naturschutz und der Landesfischereiverband haben gegen den Bau der Anlage geklagt. Die Vor- und Nachteile eines Schachtkraftwerkes sind ….

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Oktoberfest Feeling im Rofan

MW Demo gegen den Skyglider Air Rofan

Nur ein Jahr nach dem Bau des ersten Skygliders in Fiss sprangen leider auch die Tourismusverantwortlichen
am Achensee auf diese Art von alpinem Fahrgeschäft auf. Am 2039 Meter hohen Hausberg der Erfurter Hütte wurde im Herbst 2007 einerseits eine riesige Aussichtsplattform namens „Adlerhorst“ gebaut. Vom Gipfel bis fast zur Erfurter
Hütte durchschneiden zudem die Stahlseile des sogenannten Skygliders Air Rofan den Tiroler Himmel.

Diese Seilrutsche mit Drachenflieger-Feeling zieht vier bäuchlings in adlerähnlichen Hängevorrichtungen liegende Insassen 200 Meter hinauf…

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Wildnis in der Stadt

Wildes München mit Wermustropfen. Wer vom Leonrodplatz ein paar hundert Meter Richtung Nordbad auf der Schwere Reiter Straße geht, kann sich rechts auf einem kleinen Pfad bis hinab zur Lothstrasse mit etwas Wildnis in München bestechen lassen. Der Pfad ist kein offizieller Weg, er führt durch verlassenen Anlagen, die in Zukunft Wohngebiet werden sollen und jetzt teilweise als Kreativ Raum genutzt werden. Klingt romantisch. Ist es auch. Die Natur holt sich sukzessive Raum zurück…

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