Im Eibenwald

Acht wunderbare, alte Eiben  (Taxus baccata) stehen hier mit Kiefer, Tanne und Eiche in einem märchenhaften Park Ensemble.

Acht wunderbare, alte Eiben (Taxus baccata) stehen hier mit Kiefer, Tanne und Eiche in einem märchenhaften Park Ensemble.

Ein zauberhafter kleiner Eibenwald mit acht Eiben (Taxus baccata) überrascht uns im Nymphenburger Schlosspark. Der Standort ist einmalig in München und lädt zum Elben suchen ein.

Ein sehr seltener Anblick in Deutschland. Acht schöne, alte Eiben im Schlosspark Nymphenburg.

Ein sehr seltener Anblick in Deutschland. Acht schöne, alte Eiben im Schlosspark Nymphenburg.

Das Eibenholz ist besonders fest und haltbar. Ein sehr gut erhaltener und 183 Zentimeter langer Eibenbogen wurde 1991 bei der Ötztaler Gletschermumie gefunden. Dieser Bogen ist 5000 Jahre alt. Heute hat das Eibenholz kaum noch eine wirtschaftliche Bedeutung.

Die Europäische Eibe (Taxus baccata), auch Gemeine Eibe oder nur Eibe genannt, ist die einzige europäische Art in der Pflanzengattung der Eiben (Taxus). Sie ist die älteste (Tertiärrelikt) und schattenverträglichste Baumart Europas. Sie kann ein sehr hohes Alter erreichen. Bis auf den bei Reife durch Karotinoide lebhaft rot gefärbten Samenmantel, den Arillus, der becherartig den Samen umgibt und den Eibenpollen, sind alle Pflanzenteile der Europäischen Eibe stark giftig. In allen europäischen Ländern gehört die Europäische Eibe zu den geschützten Pflanzenarten. In Deutschland steht sie auf der Roten Liste der gefährdeten Arten (Gefährdungsklasse 3: gefährdet) und war im Jahre 1994 Baum des Jahres sowie Giftpflanze des Jahres 2011. In Österreich war sie im Jahr 2013 Baum des Jahres.

Weibliche Eibenblüten, nicht zu verwechseln mit dem roten Arillus einer männlichen Eibe.

Weibliche Eibenblüten, nicht zu verwechseln mit dem roten Arillus einer männlichen Eibe.

Mit zunehmendem Alter verändert sich das Aussehen der Eibe. Junge Eiben besitzen meist schlanke Stämme mit einer regelmäßigen Beastung. Die Krone ist bei jungen Bäumen breit kegelförmig und entwickelt sich mit zunehmendem Alter des Baumes zu einer runden, eiförmigen oder kugeligen Form. Oft sind freistehende Eiben bis an den Boden beastet. Auch sind ältere Exemplare nicht selten mehrgipfelig und mehrstämmig.

Mit zunehmendem Alter verändert sich das Aussehen der Eibe. Junge Eiben besitzen meist schlanke Stämme mit einer regelmäßigen Beastung. Die Krone ist bei jungen Bäumen breit kegelförmig und entwickelt sich mit zunehmendem Alter des Baumes zu einer runden  Form. Oft sind freistehende Eiben bis an den Boden beastet. Auch sind ältere Exemplare wie diese hier mehrgipfelig und mehrstämmig.

Dieser kleine Eibenbestand ist in seiner Schönheit einmalig in München und ist ein Naturdenkmal. Europäische Eiben finden sich heute wegen früherer Übernutzung, gezielter Ausrottung und Wildverbiss oft nur noch in unzugänglichen Schluchtwäldern und an Steilhängen. Sie wurden häufig als „Unholz“ und Pferde- und Hühnergift bekämpft.

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