Kinder Klima Camp 2016 – Reporter der besonderen Art

Kinder Klima Camp 2016 im Jugend- und Naturschutzzentrum Wartaweil am Ammersee.

1.Tag. Die Kinder kamen am Vormittag an, bauten ihre Zelte auf, wurden in den Gesamtablauf eingeführt und in Gruppen aufgeteilt. Der erste Workshop „Die Nachhaltigkeitsreporter“, bewusst ausgestattet mit moderner Technik und neuen Medien, selbst ein Quadrokopter war dabei, für Luftaufnahmen und einem Energieeinsparpotential das in das tausendfache gegenüber herkömmlichen Luftaufnahmetechniken mit Flugzeugen geht, war für einen kleinen Einsatz draußen geplant. Junge Reporter machten sich auf den Weg, Interviews zu führen mit Smartphones & Tablets, Abenteuerwege zu entdecken mit GPS Geräten, über seltene Pflanzen oder Tiere zu berichten, Perspektiven am und unter dem Wasser zu erforschen, einen Naturfilm aus unterschiedlichen Sichtweisen zu drehen und zuletzt die Welt mit etwas Abstand von oben zu betrachten. Das geplante Programm fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser – es regnete aus Kübeln. Ein großer Teil des Programms wurde kurzfristig in die ursprüngliche Bootshalle verlegt. Eine ökologische Weltreise im Internet als Alternative, warum nicht oder handfest mit Bestimmungsbüchern neue Arten entdecken und damit die gestellten Aufgaben erfüllen. Dazu ein Skype Call nach Indonesien und England, um zu zeigen wie heute gemeinsam mit einem Globalen Team Mangroven gerettet werden, ohne Kerosin für nur eine Flugmeile zu vergeuden. Nur so kann die Welt zusammen wachsen ohne das wir sie zerstören. Teamarbeit via Internet ist auch nett.

Bei den Trockenübungen fiel uns auf, das Tablett als Arbeitsmedium stieß auf mehr Interesse als die wirklich schönen Bücher. Was wohl bei vielen an der Erfahrung mit so manchen Büchern in der Schule liegt. Moderne Medien sind an bayerischen Schulen immer noch sehr im Hintertreffen, obwohl sie sehr viele neue Möglichkeiten bieten, so manchen Themen auf den Grund zu gehen.

Hier einige Berichte von den Reportern der besonderen Art. Das vorhandene Bildmaterial stammt aus Internetrecherchen und Screenshots von Filmen weil der starke Regen eine Expedition in Urwälder bei Wartaweil nicht zuließ. Eine spontane Entscheidung und wir sind selbst überrascht. Die Herausforderung liegt in der kreativen Nutzung der Möglichkeiten. Eine Herausforderung die vielleicht schon immer für den Menschen galt.

Gruppe Team Waran.

Der Komodowaran: Die Gruppe würde ihn Schlangendrachen nennen. Er wird 2-3m lang und bis zu 100kg schwer. Er ist Fleischfresser, wird bis zu 24 Jahre alt und lebt in Flores West in Indonesien.

team waran team waran team waran

Die besonderen Merkmale sind die lange Zunge, die dicke Haut und die Hautverfärbungen. Zur Fortpflanzung legen sie Eier. Sie haben Giftdrüsen im Unterkiefer und erlegen damit ihre Beute. Zudem haben sie scharfe Krallen.

team waran team waran team waran

Gruppe ALISL

Das goldenen Löwenäffchen ist ca. 30 cm groß und wiegt etwa 570-620 gr. Es ist ein Allesfresser und lebt im Südöstlichen Teil von Brasilien. Ein besonderes Merkmal ist sein goldenen Fell. Das Sozialverhalten ist sehr stark ausgeprägt. Es werden oft Zwillinge geboren. Das goldene Löwenäffchen ist vom Aussterben bedroht.

ALISL

Gruppe Forscher

Das Frettchen wird zwischen 48-80cm groß und wiegt 0,7-2 kg. Es ernährt sich von Vögel und Kaninchen, wird zwischen 7-10 Jahre alt und kommt weltweit vor, dh. es kann sich an viele Lebensräume anpassen.  Ein besnderes Merkmal des Frettchens ist das schwarz weiße Fell. Frettchens sind in der Dämmerung aktiv. Die Gruppe Forscher hätte es Lulu genannt, wenn sie das Tier zum ersten Mal sehen würden.

Gruppe Dora

Der Eurasischer Luchs wird 50-70cm lang und 20-25 kg schwer. Es ernährt sich von Säugetieren und Vögel. Die Lebenserwartung liegt bei 10-15 Jahren. Die Verbreitung ist in Europa und Asien. die besonderen Merkmale sind der sehr kurze Schwanz, die Pinselohren, der ausgeprägte Backenbart und die dreieckigen Ohren. Das Verhalten des Luchses ist geschickt und schnell und er lebt hauptsächlich im Wald.

Gruppe Namenlos

Der Humbolth-Kalmar ist ein Kopffüßler, wird 2,5m groß und bis zu 50kg schwer. Er ernährt sich von Sardinen und Makrelen und kann bis zu 7 Jahre alt werden. Er lebt im östlichen Pazifik. Die besonderen Merkmale des Humbolth-Kalmar sind seine 100-200 Saugnäpfe an seinen 10 Armen. Am meisten ist der Humbolth-Kalmar durch den Menschen gefährdet. Die Gruppe Namenlos nennt ihn auch Speerkalmar, weil er am Körper eine Speerspitze hat.

Grupp 1u:3u

Der Raufußkauz ist eine kleine Eulenart und kann eine Körperlänge von 24-26cm haben. Die Weibchen wiegen bis zu 115g, die Männchen 200g. Sie ernähren sich von kleinen Säugetieren (animalisch). Sie kommmen in Europa, Asien und Nordamerika vor. Als Lebensraum bevorzugen sie die Wälder. Ihr Gefieder ist meistens braun oder grau. Gruppe 1u:3u nennt sie auch „Federsack“.

TN Forscher

Der Tapir ist ein Säugetier und hat eine Größe von ca. 100cm Schulterhöhe. Er kann bis zu 250kg schwer werden und frisst ausschließlich Pflanzen. Die Lebenserwartung liegt bei 25-30 Jahre. Er lebt in Mittelamerika und Südostasien. Natürliche Feinde sind der Jaguar und der Puma. Die Gruppe TN Forscher nennt ihn auch den „kurzrüssligen Ameisenbär“.

JJOI 5716

Der Axolotl (Ambystoma mexicanum) wird 25-30 cm groß mit einem Gewicht von 60-200g. Er ist ein Fleischfresser und wird 5-20 Jahre alt. Er lebt im Xochimilco See, im Chalco See und im Texcoco See in Mexiko. Sein besonderes Merkmal sind die vom Kopf weg stehenden Kiemen. Er ist ein Einzelgänger, frißt gerne und ruht sich aus. Die Laichzeit in der Natur liegt im Februar. Sie sind trotz Artenschutz gefährdet. Die Gruppe JJOI 5716 nennt ihn auch „Abstehkiemchen“.

 

 

Wichtige Links die bei der Exkursion entdeckt wurden:

http://www.bund-naturschutz.de/umweltbildung/oekostationen/wartaweil.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Komodowaran

https://de.wikipedia.org/wiki/Goldenes_L%C3%B6wen%C3%A4ffchen

https://de.wikipedia.org/wiki/Frettchen

https://de.wikipedia.org/wiki/Eurasischer_Luchs

https://de.wikipedia.org/wiki/Humboldt-Kalmar

https://de.wikipedia.org/wiki/Raufu%C3%9Fkauz

https://de.wikipedia.org/wiki/Tapire

https://de.wikipedia.org/wiki/Axolotl

 

 

Und hier die anderen Arbeitsthemen zu Natur und Technik und modernen Medien im Klimacamp 2016 :

Team: Reporter der besondere Art

Team: Interviews zu neuen Medien

Team: Abenteuerwege mit GPS

Team: Perspektiven mit Unterwasserkamera

Unterstützt von navama – technology for nature

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