Landschaftsschutzgebiet Starnberger See-Ost

Bismarckturm bei Assenhausen im Landschaftsschutzgebiet "Stanberger See-Ost"

Bismarckturm bei Assenhausen im Landschaftsschutzgebiet „Stanberger See-Ost“

Das Landschaftsschutzgebiet „Starnberger See-Ost“ wurde im Jahr 1979 ausgewiesen und hat eine Größe von knapp 3000 Hektar. „Im Schutzgebiet ist es verboten Veränderungen vorzunehmen, die die Schönheit, Vielfalt und Eigenart des Landschaftsbildes beeinträchtigen, die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes vermindern oder den besonderen Erholungswert des Gebietes für die Allgemeinheit schmälern“ (§2 Schutzgebietsverordnung). Besonders bei der Errichtung von Windkraftanlagen ist oft die Rede von einer „Verschandelung der Landschaft“. Sträker denn je, werden jedoch Erneuerbare Energien gebraucht, um die Klimaschutzziele einzuhalten und die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Im Jahr 2012 wurde im Rahmen der Planung von Windkraftanlagen in den Wadlhauser Gräben, die Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes „Starnberger See-Ost“ sind, eine Veränderung der Schutzverordnung vorgenommen. Die Errichtung von Windkraftanlagen innerhalb der Konzentrationsflächen des von der Gemeinde Berg aufgestellten Teilflächennutzungsplans wurden durch den Landkreis Starnberg genehmigt. Heute stehen die viel umstrittenen Windkraftanlagen in den Wadlhauser Gräben. Die BN KG Starnberg steht den Windkraftanlagen nicht ablehnend gegenüber. Die Belange des Naturschutzes müssen jedoch berücksichtigt werden. Die Stellungsnahme der BN KG Starnberg zur den vier Windkraftanlagen in den Wadlhauser Gräben ist hier zu finden.

Bildquelle: Wikipedia

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