Lechstausstufe 6: Dornautalsperre

Blick auf den Staudamm und das Kraftwerk der Lechstaustufe 6

Blick auf den Staudamm und das Kraftwerk der Lechstaustufe 6

Die Lechstaustufe 6, oder auch Dornautalsperre genannt, wurde zwischen 1958 und 1960 gebaut und dient zur Stromerzeugung, zum Hochwasserschutz und als Naherholungsgebiet. Das Kraftwerk erzeugt mit vier Kaplanturbinen 16,6 MW Strom und wird von der E.ON GmbH betrieben.

Über den Stausee des Kraftwerks verläuft die Lechtalbrücke. Der Stausee, auch Schongauer Lechsee genannt, ist zwischen dem Kraftwerksdamm und der Lechtalbrücke ein Fischereigebiet. Die Fischer am Lech auf der Höhe von Schongau und Peiting sprechen jedoch von einem „stillen Sterben“ der Fische an den Lechstauseen. Grund dafür ist der voll ausgelastete Schwellbetrieb der Wasserkraftwerke.

Lechtalbrücke

Lechtalbrücke

Beim Schwellbetrieb an der Lechstaustufe 6 wird der Pegel zwei Mal täglich um fast einen Meter abgesenkt. Das hat Folgen für die dort vorherrschenden Tier- und Pflanzenarten. Vor allem die Kieslaicher leiden darunter, wenn die Flachzonen des Lechs noch niedrigere Pegelstände erreichen.

Das Wasserkraftwerk liegt in den Schutzgebieten „Lech zwischen Hirschau und Landsberg mit Auen und Leiten“ und dem „Mittleren Lechtal“.

Weitere Informationen zur Wasserkraftnutzung bei Schongau/Peiting:  www.merkur.de, www.steingaden.de und unter www.talsperren.net

Bildquellen beide: www.wikipedia.org und www.wikipedia.org

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