Monte Carone, 1621 m

Große Rundtour zu reizvollen Aussichtspunkten mit Gipfeleinlage

XXY1Der Monte Carone gilt als einer der besten Aussichtsberge in den westlichen Gardaseebergen, denn er ist die höchste Erhebung östlich des Tremalzopasses. Vom Gipfel bietet sich ein Rundumpanorama der Gardaseeberge, Tiefblicke auf den Gardasee und auf den Ledrosee. Über seinen Gipfel verläuft heute die Grenze zwischen der Provinz Trento-Alto Adige und der Provinz Brescia. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs war es die Grenze zwischen dem Kaiserreich Österreich und dem Königreich Italien. Daher ist es naheliegend, dass diese Grenze zur Hauptkampflinie wurde. Der Monte Carone wurde von den italienischen Alpini zu einer kleinen Festung mit vielen Hütten und Laufgräben ausgebaut. Die zahlreichen Reste sind noch heute gut zu sehen. Der Anstieg bis zu seinem Gipfelfuß verläuft auf einfachen Wandwegen. Auch der Gipfelweg über die Nordostseite ist für jeden trittsicheren Wanderer gut zu bewältigen, während der Abstieg – oder Anstieg – auf seiner Westseite über den teilweise gesicherten »Sentiero Tosi« trittsicheren und schwindelfreien Bergwanderern vorbehalten ist. Mit der Baita B. Segala findet wir eine kleine, gemütliche und immer offene Selbstversorgerhütte auf dieser abwechslungsreichen Runde. Im Frühjahr treffen wir auf dieser Route auf ein Blütenmeer an alpinen Blumen, darunter zahllosen Enzianen.

Autor: Heinrich Bauregger

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