„Nachhaltigkeitsreporter“ über Heckentiere in Wartaweil

Foto von "Die wilden Wölfe"

Foto von „Die wilden Wölfe“

Eine 2.Klasse der Grafrath Grundschule recherchierte im Rahmen ihrer Klassenfahrt beim Naturschutz – und Jugendzentrum Wartaweil nach Heckentieren in der Umgebung. Zur Vorbereitung trafen wir uns in der Villa Habersack des Jugendzentrums, in dem die Klasse untergebracht war. Hier konnten die Kinder erst einmal ihren Wissensschatz der Heckentiere präsentieren. Sie kannten ganz schön viele Tiere. Hier ein Ausschnitt: Regenwurm, Raupe, Neuntöter, Haselmaus, Kreuzspinne, Tagpfauenauge, Ameise, Schnecke, Fuchs, Falke, Kröte,

Bei der Einführung in die modernen Medien stellte sich ebenfalls ein großes Wissen seitens der Kinder heraus. Auch warum es wichtig ist, die Privatsphäre zu schützen und mit persönlichen Information in der Öffentlichkeit vorsichtig zu sein. „Es gibt Kinderentführer, die uns schneller finden können.“ „Vielleicht ist eine Freundin gerade sauer, nimmt mein Foto und schreibt etwas schlechtes über mich darunter oder etwas was mir peinlich ist.“ „Andere Kinder könnten neidisch sein, dass wir im Internet zu sehen sind.“ Ein ganz wichtiger Punkt hierbei ist, dass nicht immer gleich etwas Schlimmes passieren muss, nur weil man ein Foto von sich veröffentlicht hat. Aber wichtig ist es zu wissen, dass die Informationen, die man ins Internet stellt, nicht mehr verschwinden. Man kann also nicht sagen, jetzt gefalle ich mir nicht mehr, jetzt mag ich mein Bild wieder raus haben. Deshalb ist es wichtig sich klar zu machen, was man von sich ins Internet stellen möchte. Und im Rahmen des Projekts die Nachhaltigkeitsreporter haben wir uns entschlossen, keine personenbezogenen Fotos zu veröffentlichen. Das haben alle verstanden und sich gut daran gehalten.

Auch in diesem Projekt teilte sich die Klasse in Gruppen auf und gab sich als Gruppe einen anderen Namen.

Rokostikkis

Rokostikkis Rokistikkis Rokostikkis

Die Hecke der Gruppe Rokostikkus befand sich am Waldrand. Dort entdeckten sie Schnecken und Schneckenspuren. Die Schnecke lebt in der „Hecke“ in „ihrem Haus“ und frisst „Blätter“.

Aber auch andere Tierspuren konnten sie ausfindig machen, wie man auf den Fotos sehen kann. Welche sind das?

Lugi

Lugi Lugi

Die Reporter Lugi fotografierten eine schönen Blick einer Hecke am Waldrand. Sie entdeckten ein „Tagpfauenauge und Mücken“. Von der Mücke sagten sie, sie lebe „entspannt“ und ernährt sich von „Blut“. Am meisten müssen sich die Mücken schützen vor „Menschen, Spinnen und Fröschen“.

Die wilden Wölfe

die wilden Wölfe  die wilden Wölfe die wilden Wölfe

Die Hecke der wilden Wölfe befand sich am See. Sie entdeckten „Schnecken, Ameisen, Larven“. In dieser Hecke fühlt sich nach ihrer Ansicht die Schnecke am Wohlsten. Sie fanden Schleimspuren dieses Tieres. Das Tier lebt „allein“ und frisst „Blätter“. Es muss sich vor „Igel, Spinnen und Menschen“ schützen.

Seht ihr die Schnecke auf einem der Bilder?

Maria und Sabine

Maria und Sabine Maria und Sabine

Hier sind zwei Fotos über Tiere unter einer Totholzrinde. Maria und Sabine fanden die Tiere am Waldrand des Geländes. Sie sahen „Ameisen und Kellerasseln“ und fanden, dass sich die Ameisen hier am Wohlsten fühlten. Die Ameisen leben „im Baum und in der Hecke“ und fressen „Blätter“. Stimmt das wirklich? Oder fressen Ameisen doch etwas anderes? Am meisten muss sich die Ameise vor dem „Ameisenbär“ schützen. Lebt der Ameisenbär auch bei uns in Deutschland?

Die zwei Forscher

die zwei Forscher die zwei Forscher die zwei Forscher

Was für Tierspuren könnten diese Bilder zeigen in einer Hecke am Wasser „da wo der See ist“?

Suppe

Die Reporter Suppe befanden sich an einer Hecke am Waldrand. Sie fanden vieles „Angeknabbertes“ und schlossen, dass es sich hierbei um eine „Schnecke“ handelte, die diese „Fraßspuren“ hinterließ. Das Tier lebt nach ihrer Ansicht „gut“, frisst „Blätter“ und muss sich vor „Menschen“ schützen. Welche natürlichen Feinde haben Schnecken noch?

Ansiko

Ansiko Ansiko Ansiko

Was sind wohl „diese merkwürdigen Stellen auf dem Blatt?

Die Hecke befand sich an der Villa. Die Reporterguppe Ansiko spürte einen Schmetterling, Ameisen, Mücken, Spinnen und Schnecken auf. Nach ihrer Ansicht fühlten sich die Ameisen und Mücken am Wohlsten. Sie fanden einen Ameisenhügel.

„Der Falter hatte sehr lange Fühler. Er hatte ein schönes Muster“.

 

Die Heckenreporter

die Heckenreporter die Heckenreporter die Heckenreporter

„Die Hecke steht am Waldrand und gleichzeitig am See“. Sie entdeckten eine „Schnecke“ auf einem Blatt und fanden, dass sich diese Schnecke in dieser Hecke am Wohlsten fühlte. Sie „lebt von Blättern“.

Auf dem letzten Fotos sieht man am Zaun die Spuren eines anderen Tieres am. Welches Tier könnte hier ein Zuhause gebaut haben?

Die wilden Füchse

die wilden Füchse die wilden Füchse

Die Hecke, die sich diese Gruppe aussuchte, befand sich am Waldrand. Sie sahen „Mücken, Spinnen und auch Ameisen“. In ihrer Hecke fühlten sich die Ameisen am Wohlsten, das erkannten sie an einem „Ameisennest“. Die Ameise „lebt klein und hat viele Mitbewohner.“ Am liebsten fressen sie „Brösel“. Und was noch? Sie müssen sich vor „Igel, und Spinnen, Vögel und Menschen“ schützen.

Alter Gauner

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Die Hecke über die diese Gruppe zu berichten hat, steht im Wald nahe der Villa Habersack. Sie entdeckten eine Kröte und vielen Ameisen. Nach ihrer Meinung würde sich ein Igel in dieser Hecke am Wohlsten fühlen. Dieser frisst „Mücken und Fliegen und muss sich vor Falken schützen“. Stimmt das? Außerdem fand die Gruppe einen einzelnen kleinen Flügel. auf einem Blatt. Von wem könnte der wohl sein?

Ein besonders beeindruckender Fund machten 2 Gruppen mit einer Kröte. Eine von ihnen besuchte uns am Schluss noch am Haus. Wir retteten sie ins Gebüsch zurück.

Kröte

Die Reporter hatten auch Ahnung von Kunst und gestalteten ein kleines Werk aus gesammelten Materialien. Dabei entstanden die unterschiedlichsten Namen:

KunstwerkLugi: Heckenzauber; Die wilden Wölfe: Das Gewuchs der Natur; Maria und Sabine: Das Naturbild; Die zwei Forscher: König der Wälder oder das große Land; Suppe: Königskrone oder Kunsti; Ansiko: Das Bild aus vielen Sachen; Die wilden Füchse: Kunstwerk aus der Natur;

 

 

 

Vielen Dank an die Kinder der 2.Klasse aus Grafrath für eure tolle Mitarbeit und an die Klassenlehrerin für die Unterstützung bei der Materialsammlung für die Reportage. Im Internet hinterlassen wir Spuren, die nicht mehr rückgängig zu machen sind. Deshalb müssen wir uns vorher gut überlegen, was wir dort einstellen wollen. In der Natur ist es noch viel wichtiger achtsam auf unsere Spuren zu schauen und ihr wertschätzend gegenüber zu treten.

Quellen:

http://www.schule-grafrath.de/

http://www.bund-naturschutz.de/umweltbildung/oekostationen/wartaweil.html

http://www.bund-naturschutz.de/umweltbildung/oekostationen/wartaweil/villa-habersack.html

http://www.kinder-tierlexikon.de/r/regenwurm.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Raupe_%28Schmetterling%29

http://www.kinder-tierlexikon.de/n/neuntoeter.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Haselmaus

https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzspinnen

https://de.wikipedia.org/wiki/Tagpfauenauge

http://www.kinder-tierlexikon.de/e/erdkroete.htm

http://www.kinder-tierlexikon.de/a/ameise.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Schnecken

http://www.kinder-tierlexikon.de/f/fuchs.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Falken

https://de.wikipedia.org/wiki/Ameisenb%C3%A4ren

http://www.kinder-tierlexikon.de/i/igel.htm

http://www.kidsnet.at/Sachunterricht/tiere/ameisen_nahrung.shtml

 

 

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Ein Kommentar

  1. Die Heckenreportage war toll! Die Gruppe „Gauner“ hatten noch einen Film gemacht über die Kröte, kann ich den bitte haben?

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