Naturdenkmal und Biotop Obere Weiherwiese

Sumpf-Gladiole auf der Oberen Weiherwiese bei Andechs

Sumpf-Gladiole auf der Oberen Weiherwiese bei Andechs

Das Biotop „Obere Weiherwiese“ hat eine Größe von 2,4 Hektar und wurde 1999 vom Bund Naturschutz gekauft. Die Fläche liegt im Naturschutzgebiet „Mesnerbichl“ und wird als Naturdenkmal geschützt. Die „Obere Weiherwiese“ befindet sich am Ostrand einer in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Wallmoräne. An den Moränenhang schließt sich östlich eine Niedermoorrinne an, die durch einen kleinen Bach nach Südosten entwässert wird.
Auf der Fläche sind die Biotoptypen Buchenmischwald auf der Wallmoräne (Westrand), Kalkmagerrasen an den Osthängen der Wallmoräne, Streuwiesen auf Niedermoor (östlich anschließend), Erlenbruchwald entlag des Baches und Birkenmoorwald auf Niedermoor (nördlich an die Streuwiese anschließend) vorhanden. Auf dem sich entlang der Westseite des Grundstückes erhebenden Moränenzug befindet sich im Süden ein artenreicher Kalkmagerrasen in gutem Pflegezustand.

Das Pflegeziel für das Biotop ist der Schutz und die Erhaltung der sehr artenreichen Flora und Fauna in dem Gebiet. Als Schutzmaßnahme wird auf der Fläche nicht gedüngt und nicht entwässert. Die Pflegemaßnahmen der „Oberen Weiherwiese“ durch die Bund Naturschutz Kreisgruppe Starnberg beschränken sich im Wesentlichen auf die Mahd der Streuwiesen- und Kalkmagerrasenflächen. Die Mahd soll zwischen der zweiten Augusthälfte und Ende Oktober stattfinden.

Gladiolen und Feuerlilie auf der Oberen Weiherwiese

Gladiolen und Feuerlilie auf der Oberen Weiherwiese

Das Mähgut wird dann von der Fläche entfernt. Aufgrund der Kleinflächigkeit der Magerrasen werden alle 3-5 Jahre an den Säumen aufkommende Gehölze entfernt, da sonst die mähbare Fläche sukzessive abnimmt und die Erhaltung der konkurrenzschwachen Magerrasenarten durch die Versaumung der Flächen gefährdet ist.

Die Pflegemaßnahmen der Bund Naturschutz Kreisgruppe Starnberg dienen zur Erhaltung der „Oberen Weiherwiese“ und darüber hinaus zur Erhaltung der unmittelbaren Umgebung der Fläche (Biotopkomplex „Mesnerbichl-Seachtn-Bäckerbichl“).

Fotos: © Bund Naturschutz Kreisgruppe Starnberg

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