Bäume

 

 Berichte hier von deinem Baum

 

 

Hier sind dein Wissen und dein Entdeckergeist gefragt! Wo befindet sich ein alter Baum, der geschützt werden sollte? Berichte darüber in venGo, zeige uns den Baum auf einem Foto und verorte ihn auf der Karte. So können auch andere deinen Baum besuchen und ihre Eindrücke in Form eines Kommentars schildern. Je mehr Beachtung dein Baum findet, desto näher kommst du deinem Ziel. Wir freuen uns auch über deine Beiträge zu Bäumen, die es heute nicht mehr gibt. Hast du dazu Bilder und weißt noch den Standort? Bereichere venGo auch damit und zeige so, dass mit jedem Baum auch ein Stück Natur verloren geht. Denn, jeder Baum steht für mehr Natur. Lasst sie uns also schützen!

 

 


Baumforscher im Winter unterwegs am Ammersee

Mit der Umwelt AG der Christian Morgenstern Grundschule in Herrsching am Ammersee, bestehend aus 10 Kindern der 2.-4. Klasse unter Leitung von Frau Hänel, beginnt nun der 2.Teil unserer Entdeckungen. Wie sieht unser Ort im Winter aus. Wir hatten Glück, an dem Tag lag tatsächlich Schnee. Das war in diesem Winter nicht unbedingt selbstverständlich.

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Geldwert Alte Tanne: 300 Jahre für nur 700 DM

Lehrpfade wollen bilden. Wer sich vom Bahnhof Aurach auf den Weg zum Breitenstein oder Wendelstein macht, darf einen der vielen Waldlehrpfade, die es inzwischen gibt, so zu sagen auf dem Weg schnell und kostenlos mitnehmen. Alte Schilder ohne Farbdruck und Logo aber genausogut wie die Neuen. Wegen der Schlichtheit fallen die Tafeln erst auf den zweiten Blick auf. Neugierig wie immer, habe ich sie mir durchgelesen, um danach etwas mehr zu wissen. Eine Tafel hat mich dann besonders angesprochen:

Große Tanne

Alter 300 Jahre

Geldwert ca 700 DM

So direkt und ehrlich habe ich es noch nirgendwo gelesen. Man lerne also: 300 Jahre Natur sind ca 700 DM (wer sich an den Umrechungskurs nicht mehr erinnert, ca 350€) wert. Um den alten Baum auch wirklich zu erkennen, ist zusätzlich eine Holztafel direkt am Baum angenagelt, mit dem Hinweis Tanne – Abies alba.

Ich stelle mir vor, ein Bild von Peter Paul Rubens oder Jan Vermeer in der Alten Pinakothek in München, Name des Bildes: Boreas entführt Oreithya, handgeschrieben auf Papier mit Reißnägeln auf dem Bild befestigt. Und das für 350€ zu kaufen.

Was unterscheidet ein 300 Jahre alte Schöpfung eines Menschen mit 8 Wochen Herstellungszeit von einer Schöpfung der Natur, die ganze 300 Jahre daran gearbeitet hat?

Mein Fazit hier ganz kurz, wir benötigen mehr als dringend neue Werte um unsere Welt und unser Leben richtig zu bewerten. Diese Hinweitafel kann fast überall stehen und ist nirgendwo zu finden.

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Dichtergarten oder Konzertsaal

Dichtergarten, Finanzgarten oder Konzertsaal? Natur und Kultur dürfen in einer lebenswerten Zukunft nicht als Gegensätze verstanden werden. Öffentliche Grünanlagen sind keine Bauland-Reserven! Das bayerische Kabinett zieht jetzt fünf Standorte für einen neuen Konzertsaal in München in die engere Wahl und lässt diese von einem Planungsbüro prüfen. Ein möglicher Standort davon ist der Dichtergarten bzw. Finanzgarten. Nach wie vor sind nur ein aktiver Naturschutz und der Widerstand in der Bürgerschaft der Garant für mehr Grün und damit Lebensqualität in der Stadt. Es ist unsäglich von den politisch verantwortlichen, Natur und Kultur als Alternativen gegenüber zu stellen. In Zukunft kann es keine Kultur mehr ohne Natur geben.
Der Dichtergarten ist zwei Hektar groß. hügelig, angenehm schattig und weniger überlaufen als andere Münchner Parks. Er wirkt etwas vergessen und entsprechend märchenhaft verwildert, aber auf eine gute Art. Der Baumbestand besteht überwiegend aus Spitzahorn, Bergahorn, Rotbuche, Rosskastanie, Esche…

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Eiche im Leipziger Auwald – Eisen und Holz

Wir sind im Leipziger Auwald. Das Foto zeigt zwar nicht die typische Auenwaldansicht, aber ein skurriles Detail im Leipziger Auwald, zu dem man sich Gedanken machen kann. Kennzeichnend für den Leipziger Auwald ist der Charakter der Hartholzaue. Auf dem Bild sieht man die typische Baumart, die Stieleiche, die gegenüber vielen anderen Laubhölzern in früheren Zeiten, als es die Frühjahrshochwasser noch gab, deutliche Widerstandsvorteile gegen die Nässe zeigte. So findet man noch heute im Auwald viele alte, auch sehr kräftige Bäume der Art wie auf dem Foto. Das Besondere an diesem Exemplar ist aber, dass er offenbar schon seit vielen Jahrzehnten mit einem schweren eisernen Papierkorb kämpft und seit einiger Zeit bemüht ist, diesen in sich einzustülpen, ihn zu überwachsen. An der oberen Öffnung hat die Eiche den Durchmesser schon fast völlig in sich aufgenommen. Wann wird der stählerne Eimer ziemlich unbedacht an ihm festgenagelt worden sein? Man sieht noch an der Unterseite eine Vorrichtung, mit der dies geschah. Ich schätze auf wenigstens 60 Jahre.

Der Eimer an einem Baum in einem Auwald zeigt also auch etwas anderes: Das Besondere am Leipziger Auwald ist…

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Kaukasus Fichte (Picea Orientalis) im Park mit kurzen Nadeln!

Die Kaukasus-Fichte ist im nördlichen Kleinasien heimisch. Im Gebirge bildet sie bis zu einer Höhenlage von 2000 Metern dichte Wälder aus. Forstwirtschaftlich ist sie in Westeuropa trotz Anbauversuch unbedeutend. Die Kaukasus-Fichte erreicht in seiner natürlichen Heimat bis zu 60 Metern Höhe. Der Stamm kann einen Durchmesser von 1,1 Metern erreichen. Die Borke ist braun, weist wenige Risse auf und neigt dazu, sich in Schuppen abzulösen. Die Rinde der Zweige ist erst weißlich, später hellbraun bis orange-braun und behaart. Die Knospen sind klein und rotbraun. Die steifen, vorne abgerundeten, vierkantigen Nadeln sind glänzend dunkelgrün und hüllen den Zweig ein. Mit 6 bis 8 mm Länge sind sie die kürzesten von allen Fichten-Arten.

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Morgenländische Platane zum Träumen im Park

Die Morgenländische oder auch Orientalische Platane (Platanus orientalis) wächst wild im östlichen Mittelmeerraum und in Kleinasien an Ufern und in Auenwäldern. Obwohl die Art winterhart ist, findet man sie viel seltener bei uns wie die Bastard Platane oder die Nordamerikanische Platane. Bemerkenswert sind die schönen, großen Blätter mit den tiefen Lappen. Die Morgenländische Platane erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 30 m. Sie hat ausladende Äste sowie einen relativ kurzen, kräftigen Stamm mit grauer bis grünlich-weißer Rinde, die plattig abblättert.

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Traubeneiche oder Wintereiche

Die Wintereiche (Quercus petraea) oder auch Traubeneiche wächst in Wäldern auf trockenen bis frischen Böden. Sie unterscheidet sich von der Stieleiche durch Eicheln ohne Stiel direkt am Zweig. Auch reicht bei der Traubeneiche der Stamm meist bis in den Wipfel. Die Traubeneiche ist nach der Stieleiche die in Mitteleuropa am weitesten verbreitete Eichenart.

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Lawsons Scheinzypresse

Die Scheinzypressen (Chamaecyparis) gehören zur Familie der Zypressengewächse (Cuprassacean). Sie besitzen kreusgegenständige Schuppenblätter. Die Zweige sind meist stark abgflacht. Die kugeligen, kleinen Zapfen bestehen aus schildförmigen Zapfen. Lawsons Scheinzypresse ist in seiner Heimat, dem nordamerikanischen Südwesten wegen der Pilzkrankheit Phytophtora lateralis gefährdet. In Europa findet sich diese Scheinzypresse noch gesund in Parkanlagen wie hier im Olympiapark in München.

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