Geotope

Geotope sind Gebilde der unbelebten Natur. Als solche sind sie aber trotzdem von großer Bedeutung für das Leben auf der Erde. Auch Geotope weisen eine große Vielfalt auf und sind damit ein wichtiger Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten. venGo liefert Informationen zu den verschiedenen Geotopen im Gebiet der Alpenflusslandschaften und darüber hinaus: Wie sind die Geotope entstanden? Was ist das Besondere? Wie komme ich dorthin? In der Karte sind alle Geotope geografisch erfasst, über die du in venGo Beiträge findest.


Ehemaliger Steinbruch im Pingartener Porphyr

Das Geotop „Ehemaliger Steinbruch im Pingartener Porphyr“ erschließt „Erzhäuser Arkose“: ein zur Zeit des Rotliegenden abgelagertes feldspatreiches Flutsediment, das teilweise von kleinen Flussspat– und Schwerspat-Gängen durchzogen ist. Dieses Gestein erhielt durch eine Verwechslung mit einem ähnlich aussehenden vulkanischen Gestein fälschlicherweise den Namen Pingartener „Porphyr“.

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Steinbruch Aumühle

Das Geotop „Steinbruch Aumühle im Nördlinger Ries“ zeigt die bei einem Meteoriteneinschlag vor knapp 15 Millionen Jahren – beim sogenannten „Ries-Impakt“ – entstandenen Gesteinsmassen. Diese sind hier in Form von „Bunter Brekzie“ und grauem, tuffähnlichem „Suevit“ übereinander abgelagert.

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Findling Dengelstein

Der Dengelstein ist mit einer Höhe von über 8 Metern, einem Volumen von 400 – 500 Kubikmetern und einem Gewicht von 1250 Tonnen der größte noch erhaltene Findling des Kemptner Waldes. Er wurde während der letzten Eiszeit durch den Illergletscher vermutlich vom Rottachberg bis hierher in das Alpenvorland transportiert.

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Partnachklamm

Die Partnachklamm ist eine der eindrucksvollsten Klammen in den bayerischen Alpen. Auf einer Länge von 700 m durchschneidet sie mächtige Lagen von Alpinem Muschelkalk und Partnachschichten am Fuß des Wettersteingebirges. Die Wände der Klamm reichen bis zu 86 m in die Höhe. Der namensgebende Fluss – die Partnach – entspringt im Reintalanger und wird u.a. durch Schmelzwasser des Schneeferners, dem Rest eines eiszeitlichen Gletschers auf dem Zugspitzplatt, gespeist.

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Oertels Dachschieferbruch

Im ehemaligen Oertelsbruch im Trogenbachtal bei Ludwigstadt wurden im 18. und 19. Jahrhundert Tonschiefer des Unterkarbons, sog. „Blauer Lagerstein“ abgebaut. Sie wurden zur Herstellung von Schiefertafeln sowie zum Dachdecken und für Wandverkleidungen verwendet. Noch heute prägen die schiefergedeckten Häuser das Erscheinungsbild vieler Orte des Frankenwaldes.

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Scheidegger Wasserfälle

Tosend stürzt der Rickenbach über zwei Stufen insgesamt 40 Meter in die Tiefe. Die Stufen werden aus Sandstein– und Nagelfluhbänken der Oberen Süßwassermolasse gebildet. Sie geben Zeugnis über die wechselvolle Ablagerungsgeschichte im bayerischen Alpenvorland, in dem sich seit vielen Millionen von Jahren der Abtragungsschutt der sich hebenden Alpen sammelt.

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Steinerne Agnes

Eine der auffälligsten Felsformen im Berchtesgadener Land ist die „Steinerne Agnes“. Der Felsturm aus Ramsaudolomit im Lattengebirge wurde durch die Erosion der letzten Jahrtausende geschaffen. Seine bizarre, pilzartige Form erhielt er aufgrund der unterschiedlichen Verwitterungsanfälligkeit seiner Gesteinsschichten.

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Buchberger Leite am Bayerischen Pfahl

Das Geotop ist Teil des „Bayerischen Pfahls“, einer Störungszone in der Erdkruste, die den Bayerischen Wald nahezu geradlinig durchschneidet. Durch starke Krustenbewegungen entlang dieser Bruchlinie haben die Gesteine tiefgreifende Veränderungen erfahren. In der Buchberger Leite bildete sich so ein neues Gestein, der sogenannte Pfahl–Mylonit („Pfahlschiefer“). Dieser ist hier in seinen…

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