Geotope

Geotope sind Gebilde der unbelebten Natur. Als solche sind sie aber trotzdem von großer Bedeutung für das Leben auf der Erde. Auch Geotope weisen eine große Vielfalt auf und sind damit ein wichtiger Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten. venGo liefert Informationen zu den verschiedenen Geotopen im Gebiet der Alpenflusslandschaften und darüber hinaus: Wie sind die Geotope entstanden? Was ist das Besondere? Wie komme ich dorthin? In der Karte sind alle Geotope geografisch erfasst, über die du in venGo Beiträge findest.


Luisenburg-Felsenlabyrinth

Schon Johann Wolfgang von Goethe lockten im Jahr 1785 die riesigen rundlichen Granitblöcke zur Luisenburg. Noch heute ist dieses weithin bekannte Felsenlabyrinth im Fichtelgebirge nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, ein Teil dient auch als Freilichtbühne, auf der in den Sommermonaten zahlreiche Aufführungen stattfinden.

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Breitachklamm

Westlich von Oberstdorf hat sich die aus dem Kleinwalsertal kommende Breitach tief in den Schrattenkalk eingeschnitten. In der Breitachklamm, einer der eindrucksvollsten Klammen der Bayerischen Alpen, überwindet sie auf einer Strecke von 1,3 Kilometern in zahlreichen Stufen einen Höhenunterschied von 80 Metern. Die Wände der schmalen Klamm ragen bis 87…

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Karlsgraben

Bereits vor über 1200 Jahren versuchte Kaiser Karl der Große, eine schiffbare Verbindung zwischen Nordsee und Schwarzem Meer herzustellen. Bei Treuchtlingen nähern sich die Flusssysteme von Donau und Main bis auf wenige Kilometer. Dort begann man mit dem Bau eines Kanals, der Fossa Carolina. Geotechnische Baugrundprobleme führten wahrscheinlich dazu, dass das Werk nicht vollendet wurde.

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Muschelkalkprofil Kalbenstein

An den Felswänden des Kalbensteins ist ein fast vollständiges Profil durch die rund 90 Meter mächtige Abfolge der Kalk- und Mergelsteine des Unteren Muschelkalkes (Wellenkalk) erschlossen. Ein Bergsturz im Jahr 1784 legte die Felswand frei. Anfahrt – So finden Sie das Muschelkalkprofil Kalbenstein Aus Richtung Nürnberg: Die A3 an der…

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Kreuzberg in Pleystein

Rund 35 Meter überragt die markante Felskuppe des Kreuzberges die Stadt Pleystein. Das Wahrzeichen der Stadt ist der harte Kern eines Pegmatitstockes, der am Ende des Erdaltertums aus einer Gesteinsschmelze erstarrte. Berühmt wurde der Quarzfelsen vor allem wegen seiner schönen und seltenen Mineralien.

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Findling von Steinwies

Während der letzten Kaltzeit gelangte der Findling Steinwies mit dem Inn-Chiemsee-Gletscher aus den österreichischen Zentralalpen bis in die Nähe von Au bei Bad Aibling. Nach Abschmelzen des Eises blieb der Gneisblock dort liegen. Er zeugt von großen Transportweiten des Eises und Gletscherständen, die weit ins Alpenvorland hinausreichten.

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Schlossberg Flossenbürg

Wegen seiner kuppelartigen Form und der markanten Absonderung des Gesteins gehört der Schlossberg Flossenbürg zu den bekanntesten Granitfelsen der Oberpfalz. Vor allem im Gipfelbereich und auf der Westseite des Berges zeigt sich die auffällige, zwiebelschalige „Bankung“, die vermutlich durch Druckentlastung entstanden ist.

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Juraprofil Staffelberg

Als Staffelberg bezeichnet man den markanten nördlichen Vorposten der Frankenalb. Seine Schichtfolge reicht vom Unteren Dogger bis in den Malm und bietet damit ein umfangreiches Juraprofil. Durch unterschiedliche Verwitterungsresistenz bedingte Geländestufen („Staffeln“) sind hier besonders ausgeprägt und haben zur Namensgebung des Berges beigetragen.

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Schwarzes Moor

Das etwa 60 ha große Schwarze Moor liegt in einer flachen Hangmulde auf der von vulkanischen Gesteinen geprägten Hochebene der Langen Rhön. Im Gegensatz zu vielen anderen Mooren hat es noch einen relativ ursprünglichen Charakter, da es weitgehend von Trockenlegung und Torfabbau verschont blieb. Entlang eines Rundwegs sind verschiedene Moorstadien…

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Steinachklamm

Das tief eingeschnittene Steinachtal, eines der eindrucksvollsten Täler des Frankenwaldes, ist für seinen vielseitigen geologischen Aufbau bekannt. Besonders auffällig ist die felsige Engstelle der Steinachklamm südlich von Wildenstein. Sie entstand dadurch, dass sich der Fluss seinen Weg durch einen Riegel aus „Quarzkeratophyr“, ein sehr hartes, vulkanisches Gestein, bahnte. Anfahrt –…

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