Geotope

Geotope sind Gebilde der unbelebten Natur. Als solche sind sie aber trotzdem von großer Bedeutung für das Leben auf der Erde. Auch Geotope weisen eine große Vielfalt auf und sind damit ein wichtiger Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten. venGo liefert Informationen zu den verschiedenen Geotopen im Gebiet der Alpenflusslandschaften und darüber hinaus: Wie sind die Geotope entstanden? Was ist das Besondere? Wie komme ich dorthin? In der Karte sind alle Geotope geografisch erfasst, über die du in venGo Beiträge findest.


Schichtstufen am Schwanberg

Mit einem markanten Geländeanstieg setzt sich der Steigerwald gegen sein flachwelliges westliches Vorland ab. Am Schwanberg ist diese große, aus mehreren kleineren Abstufungen bestehende „Keuper-Schichtstufe“ besonders eindrucksvoll entwickelt. Ihre Ursache hat diese Geländeform in der unterschiedlichen Verwitterungsresistenz der Gesteine.

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Drei-Brüder-Felsen

Die Drei-Brüder-Felsen am Rudolfstein stellen ein imposantes Felsenensemble dar, das in der Erdneuzeit von Verwitterung und Abtragung geschaffen wurde. Aufgrund der horizontalen Klüftung des Granitgesteins sind in eindrucksvoller Weise die charakteristischen Formen der Matratzenverwitterung entstanden.

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Malmschichten am Arzberg

Mit seinen eindrucksvollen, 70 Meter hohen Abbauwänden dokumentiert der ehemalige Steinbruch bei Kottingwörth einen Ablagerungszeitraum von etwa 5 Millionen Jahren. Es türmen sich hunderte Schichten von Malm-Kalkstein übereinander, die einen detaillierten Blick in die Entwicklung der Lebewelt im Meer des oberen Jura ermöglichen.

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Molasseprofil Eistobel

Im Laufe von vielen tausend Jahren schnitt sich die Obere Argen tief in den Kugel-Laubenberg-Höhenzug ein. So entstand eine etwa 3 km lange Schlucht, in der ein für den geologischen Bau des Voralpenlandes charakteristisches Gesteinsprofil freigelegt ist. Wegen ihrer bizarren Eisbildungen im Winter erhielt die Schlucht den Namen „Eistobel“.

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Zauberwald Ramsau

Vor mehreren tausend Jahren brachen zwischen Schärtenspitze und Steinberg rund 15 Millionen Kubikmeter Gestein los und stürzten mehr als 1000 Meter zu Tal. Dort türmten sie sich als Felsblöcke übereinander und stauten Bäche auf. Es entstand so die reizvolle Landschaft des Zauberwaldes am Hintersee bei Ramsau.

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Teufelsküche Obergünzburg

Wild übereinander gestapelte, große Blöcke aus verfestigten kaltzeitlichen Schottern kennzeichnen die „Teufelsküche“ im Tal der östlichen Günz. Sie stammen aus der steilen, darüber liegenden Talflanke, von wo sie sich in der Nacheiszeit lösten. Als Felssturz oder Hangrutsch glitten sie auf lockeren Schottern sowie Feinsedimenten des tertiären Untergrunds talwärts. Anfahrt –…

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