Naturräume

In den Naturräumen der Alpenflusslandschaften sind eine besonders große Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Die Alpenflüsse Ammer, Lech, Wertach, Isar und Loisach, die noch in einigen Abschnitten ihren Wildflusscharakter bewahrt haben, sind mit ihren artenreichen Tälern und Gebirgsregionen einzigartig. Auch Geotope mit ihren oft eigentümlichen Erscheinungsformen der unbelebten Natur tragen zur Vielfalt dieser Landschaft bei. Zahlreiche Schutzgebiete im Projektgebiet von Alpenflusslandschaften dienen ihrem Erhalt. Auch du kannst einen Beitrag leisten, indem du in hier auf schützenswerte Bäume – auch sie sind wertvolle Naturräume – aufmerksam machst. In venGo findest du außerdem Informationen zu Naturräumen außerhalb des Gebiets der Alpenflusslandschaften, die durch ihre Einzigartigkeit die Vielfalt unserer Landschaft bereichern.


Hotspot der Artenvielfalt: Westmecklenburgische Ostseeküste und Lübecker Becken

Der Hotspot umfasst die Westmecklenburgische Ostseeküste und das Lübecker Becken. Das Lübecker-Becken ist eine Grenz- und Küstenlandschaft. Sie umfasst zum einen die Wakenitz-Rinne mit Fluss- begleitenden Bruchwäldern, trockenen Sand- und Dünenfeldern, eingenommen von Heiden und Magerrasen, in enger Verzahnung mit städtischen Siedlungsfeldern. Zum anderen beinhaltet sie die Untertrave- Förde mit Lagunen, randlichen Salzwiesen, Röhrichtfeldern und spezifischen Waldtypen, Trockenrasen-geprägten Uferhängen, bis hin zur direkten Ostsee-Steilküste und zugehöriger Strand-Dünen-Nehrung. Auf Grund der direkten Nachbarschaft verschiedener noch naturnaher Lebensräume …

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Hotspot der Artenvielfalt: Usedom und Ostvorpommersche Küste

Die Insel Usedom ist durch Endmoränenzüge, mehrere große Seen und Bodden sowie durch Niederungen an den Bodden und um die Seen geprägt. Im Gegensatz zur geradlinigen Außenküste mit Steil- und Ausgleichsküstenabschnitten sowie ausgedehnten Dünenkomplexen sind die inneren Küsten stark gegliedert. Kennzeichnend für die Ostvorpommersche Küste sind dagegen Steilküsten und ausgedehnte …

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Hotspot der Artenvielfalt: Vorpommersche Boddenlandschaft und Rostocker Heide

Kennzeichnend für die Vorpommersche Boddenlandschaft sind vielgestaltige Küstenbereiche mit Bodden, Wieken, Buchten, Halbinseln und Inseln. Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und die Westrügensche Boddenlandschaft sind als Grundmoränen insgesamt relativ eben und überwiegend durch Flachküsten mit Dünen und z. T. Strandseen, im Bereich des Fischlandes und des Westdarßes aber auch durch Steilküsten

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Hotspot der Artenvielfalt: Schleswig-Holsteinische Ostseeküste mit Angeln, Schwansen und Dänischer Wohld

Die genannten Landschaftsräume liegen im subglazialen Bereich der Weichselvereisung mit bewegtem Relief (Jungmoränen-Bereich) im östlichen Bereich des Landesteiles Schleswig in landwirtschaftlicher Prägung mit noch typischer Knick-Struktur. Sie beherbergen biogeographisch bemerkenswerte Waldtypen, verschiedene Moorformen in den Moränensenken, zahlreiche Fließ- und Stillgewässer in biotopspezifischer Ausbildung sowie charakteristische Ostsee- Küstenformationen, die durch Förde-Einschnitte, Erosionsufer, Strandwälle und Strandseen vielfältig gegliedert sind. Ein besonderes Wertmotiv stellt …

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Hotspot der Artenvielfalt: Schorfheide mit Neuenhagener Oderinsel

Das Gebiet umfasst einen repräsentativen Ausschnitt der pleistozänen Jungmoränenlandschaft im Nordosten Deutschlands. Alle bedeutsamen Oberflächenformen der Weichseleiszeit finden sich im Gebiet, das zugleich als Biosphärenreservat „Schorfheide-Chorin“ geschützt ist, wieder. Im Norden trennt der Pommersche Moränenbogen das Uckermärkische Hügelland vom Templin-Werbelliner Seen- und Sandergebiet. Im Süden fällt das Gebiet um ca. 10 m zum Eberswalder Tal ab und umfasst einen zwischen Oder und oberer Havel gelegenen Abschnitt des Thorn- Eberswalder Urstromtals. Im Südosten des Gebiets bricht es mit …

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Hotspot der Artenvielfalt: Mecklenburgisch-Brandenburgisches Kleinseenland

Die Höhenrücken der Inneren und Äußeren Hauptendmoräne (Pommersches Stadium und Frankfurter Eisrandlage) umschließen im MecklenburgischBrandenburgisches Kleinseenland die Sandergebiete mit zahlreichen Seen, die oft perlenschnurartig als Rinnen- und Flussseen angeordnet bzw. als Binnenentwässerungsgebiete in sandig-kiesige Zwischenstaffeln eingebettet sind. Herausragende Bedeutung haben die oligotrophen und mesotrophen …

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Hotspot der Artenvielfalt: Untere Wümmeniederung mit Teufelsmoor und Wesermünder Geest

Die betreffenden Landschaftsräume werden insgesamt durch eine offene grünlanddominierte Kulturlandschaft geprägt. Die in naturnahen Mäandern verlaufende untere Wümme, mit ihren ausgedehnten Feuchtgebieten in der Niederung, ist von ausgeprägten Röhrichtzonen mit eingestreuten Weichholzauwaldresten gesäumt. Die Borgfelder und Fischerhuder Wümmeniederung ist u. a. ein repräsentatives Brutgebiet mit herausragender Bedeutung für wiesenbrütende Limikolen, Singvogelarten und Rallen (v. a. Wachtelkönig) sowie Nahrungshabitat für den …

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Hotspot der Artenvielfalt: Hunte-Leda-Moorniederung, Delmenhorster Geest und Hümmling

Die betreffenden Landschaftsräume umfassen einen charakteristischen Ausschnitt der norddeutschen Tiefebene. Mit dem Hasbruch bei Delmenhorst im Osten beinhaltet dieser Hotspot einen der besten Stieleichenwälder mit Hutewaldcharakter Norddeutschlands. Er hat eine hohe Bedeutung für Tiergemeinschaften alter, eichenreicher Laubwälder. So finden sich hier u. a. bedeutende Vorkommen von Mittelspecht, Feuersalamander und …

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Hotspot der Artenvielfalt: Südliches Emsland und nördliche Westfälische Bucht

Der Hotspot umfasst wesentliche Teile des südlichen Emstales, der angrenzenden Sandebenen mit bedeutenden Mooren sowie Teile der westfälischen Bucht. Im Norden wird das Gebiet durch die Tinner Dose begrenzt, die als eines der am Besten erhaltenen Hochmoore Mitteleuropas gilt. Das Gebiet stellt einen Verbreitungsschwerpunkt als Brut-und Nahrungshabitat für Korn- und Wiesenweihe in Niedersachsen dar. Weiterhin hat das Gebiet eine herausragende Bedeutung für Offenland bewohnende Limikolen (z. B. Bekassine, Großer Brachvogel, Rotschenkel) und Kleinvogelarten der Offen- und Halboffenlandschaft. Nach Süden schließt sich …

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Ehemaliger Steinbruch im Pingartener Porphyr

Das Geotop „Ehemaliger Steinbruch im Pingartener Porphyr“ erschließt „Erzhäuser Arkose“: ein zur Zeit des Rotliegenden abgelagertes feldspatreiches Flutsediment, das teilweise von kleinen Flussspat– und Schwerspat-Gängen durchzogen ist. Dieses Gestein erhielt durch eine Verwechslung mit einem ähnlich aussehenden vulkanischen Gestein fälschlicherweise den Namen Pingartener „Porphyr“.

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