Naturräume

In den Naturräumen der Alpenflusslandschaften sind eine besonders große Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Die Alpenflüsse Ammer, Lech, Wertach, Isar und Loisach, die noch in einigen Abschnitten ihren Wildflusscharakter bewahrt haben, sind mit ihren artenreichen Tälern und Gebirgsregionen einzigartig. Auch Geotope mit ihren oft eigentümlichen Erscheinungsformen der unbelebten Natur tragen zur Vielfalt dieser Landschaft bei. Zahlreiche Schutzgebiete im Projektgebiet von Alpenflusslandschaften dienen ihrem Erhalt. Auch du kannst einen Beitrag leisten, indem du in hier auf schützenswerte Bäume – auch sie sind wertvolle Naturräume – aufmerksam machst. In venGo findest du außerdem Informationen zu Naturräumen außerhalb des Gebiets der Alpenflusslandschaften, die durch ihre Einzigartigkeit die Vielfalt unserer Landschaft bereichern.


Hotspot der Artenvielfalt: Allgäuer Alpen

Das Gebiet umfasst als Kern die Allgäuer Hochalpen mit dem Südwesteil des Hinteren Bregenzer Waldes (Ifen, Piesenkopf) und dem Südosten des Vilser Gebirges (Sorgschrofen, Aggenstein). Die Allgäuer Alpen stellen den an Flora und Fauna artenreichsten Teil der bayerischen Alpen dar, bei vielen Arten auch mit den deutlich größten Populationen. Eine ganze Reihe alpiner Floren- und Faunenelemente kommt …

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Steinbruch Aumühle

Das Geotop „Steinbruch Aumühle im Nördlinger Ries“ zeigt die bei einem Meteoriteneinschlag vor knapp 15 Millionen Jahren – beim sogenannten „Ries-Impakt“ – entstandenen Gesteinsmassen. Diese sind hier in Form von „Bunter Brekzie“ und grauem, tuffähnlichem „Suevit“ übereinander abgelagert.

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Hotspot der Artenvielfalt: Ammergebirge, Niederwerdenfelser Land und Obere Isar

Dieses Teilgebiet des mittleren bayerischen Alpenraums vereint ein großes Spektrum an Lebensraumtypen. Neben weitläufigen und wenig erschlossenen Gebirgslagen des Ammergebirges beinhaltet es vor allem die artenreichsten Talräume der bayerischen Alpen. Herausragende Beispiele in den Tallagen sind gut erhaltene Moorkomplexe , ausgedehnte Alpenmagerwiesen und …

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Hotspot der Artenvielfalt: Ammer-Loisach-Hügelland und Lech-Vorberge

Die Eiszerfallslandschaft des voralpinen Moränenlandes weist eine Vielzahl naturschutzfachlich herausragender Gebiete auf, insbesondere ein breites Spektrum an Moortypen und Moorlandschaften. Ein bedeutender Teillebensraum der großflächigen Moorkomplexe sind artenreiche Streuwiesen, die hier noch in großem Umfang und hoher artenschutzbezogener Qualität vorhanden sind. Eng mit Moorlebensräumen verflochten sind z. B. naturnahe Stillund Fließgewässer, Verlandungsbereiche, …

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Hotspot der Artenvielfalt: Oberschwäbisches Hügelland und Adelegg

Das Gebiet ist eine von glazialen Becken, Seen und Mooren durchsetzte Jungmoränen­landschaft mit zahlreichen Kuppen und Senken. Im Osten schließt das glazial nicht über­formte tertiäre Bergland der Adelegg (einschließlich Kürnacher Wald) an, das die umgebenden Bereiche deutlich überragt und deshalb am Westrand durch tief eingeschnittene Täler und steile Hänge charakterisiert ist. Prägend für die Jungmoränenlandschaft ist …

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Hotspot der Artenvielfalt: Hochschwarzwald mit Alb-Wutach-Gebiet

Der Hotspot „Schwarzwald mit Alb-Wutach-Gebiet“ umfasst den Südlichen Schwarzwald, das Alb-Wutach-Gebiet im Osten und die Hänge zum Hochrhein im Süden. Im Südlichen Schwarzwald (Hochschwarzwald) gehen die höchsten Erhe­bungen über 1400 m ü. NN, darunter der Belchen und der mit 1493 m ü. NN höchste Berg Deutschlands außerhalb der Alpen, der Feldberg. Der Hochschwarzwald fällt im Westen steil zum Oberrheingraben ab, im Osten ist …

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Hotspot der Artenvielfalt: Schwäbische Alb

Der Hotspot „Schwäbische Alb“ reicht vom Oberen Donautal im Südwesten bis zu den Vorbergen und Randhöhen der Mittleren Kuppenalb im Nordwesten. Die Höhenlage beträgt etwa 500 m ü. NN im Norden und steigt auf über 1000 m ü. NN im Bereich der Hohen Schwabenalb. Landschaftsprägend ist der Albtrauf, der durch stark verzweigte Stirntäler des Vorlandes durchdrungen wird. Hier bilden Ausliegerblöcke des Weißjura schmale Brücken mit der Albhochfläche. Die oberflächige Entwässerung erfolgt hier neckarseits durch …

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Hotspot der Artenvielfalt: Hinterer Bayerischer Wald

Charakteristische und vielfach natürliche und naturnahe Lebensräume des Hinteren Bayerischen Waldes, vor allem im Kerngebiet des Nationalparks, sind Hochlagen-Fichtenwälder, Bergmischwälder (z.T. Urwälder), Blockhalden, Moore, Moorwälder, ehemalige Hochweiden (Schachten), Schluchttäler, Bäche und Seen. Die Kulturlandschaft des Bayerischen Waldes ist reich an …

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Hotspot der Artenvielfalt: Nördliche Frankenalb

Das Gebiet umfasst in etwa die südliche Hälfte der Nördlichen Frankenalb. Die Landschaft der Dolomitkuppenalb prägen Komplexe aus Felsfluren, Kalkmagerrasen und wärmeliebenden Säumen im Verbund mit Buchen- und Dolomit-Kiefernwaldgesellschaften. Eine besondere Artenfülle zeigt sicht im Veldensteiner Forst, einem großen geschlossenen Waldgebiet mit einer hohen Vielfalt an Sonderstandorten. Wichtige Verbundachsen sind die Täler von …

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Hotspot der Artenvielfalt: Nördliche Oberrheinebene mit Hardtplatten

Die Nördliche Oberrheinebene umfasst die Mäanderzone des Oberrheins sowie große Teile des gesamten Oberrheinischen Tiefelandes. Die Rheinaue wird durch die ehemalige Ausformung durch den mäandrie­renden Rhein mit ausufernden Hochwassern sowie Erosion und Sedimentation durch die Abflussdynamik und natürlichen Nährstoffreichtum geprägt. Sie gliedert sich in die rezente Überflutungsaue sowie die Altaue. In der Überflu­tungsaue existieren durch Hochwasserdynamik noch heute naturnahe Berei­che …

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Hotspot der Artenvielfalt: Donnersberg, Pfälzerwald und Haardtrand

Das Gebiet umfasst von Nord nach Süd einen östlichen Abschnitt des Saar­Nahe-Berglands mit dem zentralen Donnersbergmassiv sowie das im Süden angrenzende Haardtgebirge, Teile des nördlichen Pfälzerwaldes, den Wasgau im südlichen Pfälzerwald an der Grenze zu Frankreich mit dem zentralen Dahner Felsenland sowie den Haardtrand als Ostabfall des Pfälzerwaldes zur Oberrheinebene. Das Saar-Nahe-Bergland ist ein vielgestaltiges Berg- und Hügelland mit einem Mosaik aus Wald und Offenland. Neben markanten Bergkuppen und Höhenrücken vulkanischen Ursprungs wie …

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