Naturräume

In den Naturräumen der Alpenflusslandschaften sind eine besonders große Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Die Alpenflüsse Ammer, Lech, Wertach, Isar und Loisach, die noch in einigen Abschnitten ihren Wildflusscharakter bewahrt haben, sind mit ihren artenreichen Tälern und Gebirgsregionen einzigartig. Auch Geotope mit ihren oft eigentümlichen Erscheinungsformen der unbelebten Natur tragen zur Vielfalt dieser Landschaft bei. Zahlreiche Schutzgebiete im Projektgebiet von Alpenflusslandschaften dienen ihrem Erhalt. Auch du kannst einen Beitrag leisten, indem du in hier auf schützenswerte Bäume – auch sie sind wertvolle Naturräume – aufmerksam machst. In venGo findest du außerdem Informationen zu Naturräumen außerhalb des Gebiets der Alpenflusslandschaften, die durch ihre Einzigartigkeit die Vielfalt unserer Landschaft bereichern.


Hotspot der Artenvielfalt: Mittelrheintal mit den Seitentälern Nahe und Mosel

Das Obere Mittelrheintal ist durch die natürlich geformte Flusslandschaft des Rheins, das trocken-warme Klima und den in der Region seit Jahrhunderten betriebenen Weinbau geprägt. Zeugnisse dieser einmaligen kulturhistorischen Landschaft sind unter anderem die noch zahlreich erhaltenen Burgen und Ruinen sowie Trockenmauern und Terrassen, die bis zum Hochmittelalter für den Steillagenweinbau angelegt wurden. Das mannigfaltige Naturraumpoten­tial mit einem vielfältigen, kleinräumig wechselnden Mosaik aus Trocken- und Gesteinshaldenwäldern, Trockengebüschen, Halbtrocken- und Trockenrasen und Felsen ist eine einzigartige …

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Hotspot der Artenvielfalt: Saar-Ruwer-Hunsrück, Hoch- und Idarwald und Oberes Nahebergland

Der Hotspot umfasst das Untere Saartal, den Saar-Ruwer-Hunsrück, den Hoch- und Idarwald und die Idarvorberge und Baumholder (Oberes Nahebergland). Das Untere Saartal gliedert sich in eine abwechslungsreiche Folge von en­gen steilen Talabschnitten, ehemaligen Mäanderbögen mit Prall- und Gleithängen, Umlaufbergen und Resten verschiedener Terrassenniveaus. Die Talräume der Saar sowie der Zuflüsse Leuk und Serriger Bach sind von überregionaler Bedeutung als …

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Hotspot der Artenvielfalt: Kalk- und Vulkaneifel

Das Gebiet der Kalk- und Vulkaneifel zeichnet sich durch eine große Strukturvielfalt und außerordentlichen Artenreichtum aus. Kalkkuppen und ­hänge mit orchideenreichen Halbtrockenrasen, Schlehengebüschen und Kalk-Buchenwäldern wechseln mit Kalkäckern in den Mulden und naturnahen Tälern der Urft-, Erft- und Ahrzuflüsse mit Feucht- und Nassgrünland ab. Das grenzüberschreitende Ahrtalsystem ist von bundesweiter…

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Hotspot der Artenvielfalt: Rhön

Die im Drei-Länder-Eck von Bayern, Hessen und Thüringen gelegene Rhön zählt zu den abwechslungsreichsten Kulturlandschaften Deutschlands. In der flachwelligen Hohen Rhön blieb eine weitgehend geschlossene Basaltdecke erhalten. Hier sind insbesondere großflächige extensive Grünlandgesellschaften bestehend aus Borstgrasrasen, Berg-Goldhaferwiesen und Trollblumen-Feuchtwiesen und -weiden (oft kleinflächig verzahnt mit Quellstellen) im Wechsel mit montanen Buchenwäldern, aber auch …

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Hotspot der Artenvielfalt: Thüringer Wald und nördliche Vorländer

Der Mittelgebirgsteil (Thüringer Wald, mit dem Biosphärenreservat „Vessertal-Thüringer Wald“) beinhaltet ein abwechslungsreiches Mosaik aus zum Teil großen zusammenhängenden Buchen- bzw. Bergmischwäldern, Gebirgs­bachökosystemen mit zahlreichen naturnahen Fließgewässern (mit reicher und bemerkenswerter Limnofauna), Bergwiesen, eingestreuten Mooren und oft kryptogamenreichen Silikatfelsen sowie am südwestlichen Gebirgsrand aus vorgelagerten Zechsteinbiotopen mit orchideenreichen Kalk-Halbtrockenrasen und Wacholderheiden. Einbezogen sind außerdem die wertvollsten Bereiche der nördlichen Vorländer bis zum …

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Hotspot der Artenvielfalt: Werratal mit Hohem Meißner und Kaufunger Wald

Der Hotspot wird durch die Auenbereiche der Werra mit landschaftsprägen­den Grünland-Heckenstrukturen, Streuobstbeständen und kulturhistorischen Kirschenplantagen sowie die Werrahänge im Osten mit naturnahen und hoch­wertvollen Kalkbuchenwäldern sowie die angrenzenden Bergländer charakterisiert. Der Hohe Meißner zeichnet sich durch Relikte submontaner Vegetation, Borstgrasrasen, ausgedehnte Talzüge, traditionelle Bewirtschaftung und insbeson­dere …

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Hotspot der Artenvielfalt: Südharzer Zechsteingürtel, Kyffhäuser und Hainleite

Der Hotspot umfasst den Südharzer Zechsteingürtel, den Kyffhäuser und die Hainleite. Der Südharzer Zechsteingürtel stellt das größte und bedeutendste Gipskarstgebiet Mitteleuropas dar. Es umfasst den gesamten Formenschatz einer Gipskarstlandschaft mit teils wassergefüllten Erdfällen, Höhlen, Dolinen, Karrenfeldern, Quellkuppen, Quellen, Bachschwinden, Abrissklüften und jungen Bergrutschen. Auf Grund dieses bewegten Kleinreliefs kommen die verschiedensten Arten und Lebensräume vor. Bemerkenswert sind vor allem Gipsfelsen mit Felsfluren und Gips-Schutthalden wie z. B. am Sachsenstein so­wie artenreiche …

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Hotspot der Artenvielfalt: Harz

Weithin sichtbar erhebt sich der steil ansteigende Harz mit seiner höchsten Erhebung, dem Brocken (1141 m ü. NN) aus der umgebenden Landschaft hervor. Waldflächen, Moore und Berg-Wiesen bestimmen das Bild der Gebirgslandschaft. Zu den charakteristischen Elementen der Hochlagen des Harzes gehören die teilweise hervorragend erhaltenen Hoch- und Übergangsmoore sowie Klippen und Blockhalden aus Silikatgestein mit z. T. seltenen Flechtenbe­ständen. In den höchsten Lagen, so auf dem Brockengipfel, wird das Land­schaftsbild durch subalpine Matten und …

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Hotspot der Artenvielfalt: Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaften

Der Hotspot umfasst die südöstlichsten Teile des nordostdeutschen Tieflandes von Radeburg und Königsbrück im Westen bis zur Neiße im Osten und damit im Wesentlichen die Heide- und Teichgebiete der Oberlausitz inklusive einiger Flächen ehemaliger Braunkohlentagebaugebiete. Er setzt sich zwischen Ortrand und Hosena auf brandenburgisches Gebiet fort und schließt damit auch die Heide- und Teichgebiete südlich Ruhland mit ein. Der abgegrenzte Landschaftsraum umfasst eine Reihe hochkarätiger Schutzgebiete. Zu nennen sind hier insbesondere die „Königsbrücker Heide“ mit ausgedehnten Prozessschutzflächen auf …

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Hotspot der Artenvielfalt: Senne mit angrenzendem Teutoburger Wald

Die Senne gehört zum Ostmünsterland. Sie wird geprägt durch Sandböden und stellt das nährstoffärmste Gebiet in Nordrhein-Westfalen dar. Die Kernbereiche werden als Truppenübungsplätze genutzt. Bemerkenswert ist v. a. die großflächig erhalten gebliebene historische Heidelandschaft Westfalens mit Heiden, Magerrasen, Mooren, naturnahen Fließgewässern und Wäldern. Der Landschaftsraum beherbergt ein hervorragendes Inventar für Arten der …

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Findling Dengelstein

Der Dengelstein ist mit einer Höhe von über 8 Metern, einem Volumen von 400 – 500 Kubikmetern und einem Gewicht von 1250 Tonnen der größte noch erhaltene Findling des Kemptner Waldes. Er wurde während der letzten Eiszeit durch den Illergletscher vermutlich vom Rottachberg bis hierher in das Alpenvorland transportiert.

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