Oktoberfest Feeling im Rofan

MW Demo gegen den Skyglider Air Rofan

MW Demo gegen den Skyglider Air Rofan

Nur ein Jahr nach dem Bau des ersten Skygliders in Fiss  sprangen leider auch die Tourismusverantwortlichen
am Achensee auf diese Art von alpinem Fahrgeschäft auf. Am 2039 Meter hohen Hausberg der Erfurter Hütte wurde im Herbst 2007 einerseits eine riesige Aussichtsplattform namens „Adlerhorst“ gebaut. Vom Gipfel bis fast zur Erfurter
Hütte durchschneiden zudem die Stahlseile des sogenannten Skygliders Air Rofan den Tiroler Himmel.

Diese Seilrutsche mit Drachenflieger-Feeling zieht vier bäuchlings in adlerähnlichen Hängevorrichtungen liegende Insassen 200 Meter hinauf, um sie dann mit bis zu 85 Stundenkilometern wieder talwärts zu schießen.

Bei einer Mountain Wilderness Protestveranstaltung im Sommer 2008 stießen wir bei so gut wie allen Wanderern auf großes Verständnis. Auch die Pächterin der Mauritz Alm teilte unsere Meinung, dass solche Fahrgeschäfte aufs Oktoberfest gehören. Schließlich belästigt das laute Gejohle der Skyglider-Benutzer nicht nur Bergsteiger und -tiere, sondern auch die Gäste der direkt unter des Skygliders liegenden Hüttenterrasse.

Weitere Infos: www.mountainwilderness.de

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Ein Kommentar

  1. Hallo Michael, ich freue mich das du für Mountainwilderness hier Position beziehst. Die Alpen als „fun Park“, nach der massiven Zerstörung durch Skianlagen, bereitet den zweiten GAU der Naturzerstörung vor. Wer das Rofan kennt, weiss was hier verloren geht und wie peinlich das für die anliegenden Gemeinden ist.

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