Rote Höll bei Söcking

Biotop "Rote Höll"

Biotop „Rote Höll“ nach der Mahd

Das Biotop „Rote Höll“ hat eine Größe von 1,7 Hektar und ist im Besitz der Stadt Starnberg. Die „Rote Höll“ entspricht dem Biotoptyp Niedermoor in Toteisloch. Das sehr feuchte nördliche Teilstück des Biotops ist durch viele Baumstümpfe geprägt und sehr bultig. Im Wald zwischen Fichtenforsten und Buchenaltholzbeständen liegt eine  große Senke von ca. 100 m Durchmesser mit Ausläufern nach Norden, Nordosten und Süden.

Gewöhnliches Fettkraut - Pinguicula vulgaris

Gewöhnliches Fettkraut – Pinguicula vulgaris

Hier kommen überwiegend in Davall-Seggenried bzw. Mehlprimel-Kopfbinsenried übergehende Pfeifengras-Streuwiesen vor. Ein großer Anteil an Alpen-Wollgras, Vorkommen verschiedener Orchideen, Fettkraut, Sonnentau und im nördlichen Teil ein großer Sumpffarn-Bestand sind charakteristisch für die „Rote Höll“.

Das Biotop wird durch die Bund Naturschutz Kreisgruppe Starnberg gepflegt und einmal pro Jahr gemäht. Somit sollen Pflanzen aber auch Tiere, die direkte Sonneneinstrahlung benötigen begünstigt werden. In einem nächsten Schritt soll die natürliche Sukzession verhindert werden und folglich offen gehalten werden. Eine Offenhaltung ist aber nur unter besonderen Bedingungen möglich, da der hohe Wasserstand die Begehung in das Biotop erschwert. Die optimalen Bedingungen für die Pflege wäre ein gefrorener Boden, der aber nicht schneebedeckt ist oder ein trockener Boden der erst nach einer längeren Trockenperiode auftritt.

Fotos: © Peter Witzan

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