Starnberger See

Starnberger See.Ana Witteveen.2015Der Starnberger See entstand vor rund 20.000 Jahren während der letzten Eiszeit. Bis in die 60er Jahre hieß der See Würmsee nach dem einzigen Fluss, der aus dem See fließt. Der See ist der zweitgrößte in Bayern und der fünftgrößte Deutschlands. Er liegt eine halbe Stunde südlich von München und bei Fön hat man von hier eine wunderschöne Aussicht auf die nahen Berge bis zur Zugspitze. Der Starnberger See hat keinen nennenswerten alpinen Zufluss und das meiste zufließende Wasser erhält der See über die Ostersee-Ach und den Singerbach im Süden sowie über den Georgenbach und den Lüßbach im Norden. Deswegen braucht es über 20 Jahre, um das Wasser des Sees komplett austauschen zu können. Wegen der Ringkanalisation rund um den See ist er heute einer der fünf saubersten großen Seen Bayerns. Seit 1976 zählt der Starnberger See zu den durch die Ramsar-Konvention geschützten Feuchtgebieten mit internationaler Bedeutung. Er ist auch ein beliebtes Ausflugsziel für Tages-Touristen aus Augsburg und München. Der Starnberger See bietet den Besuchern neben einem 46km langen Seerundweg die Roseninsel und zahlreiche Wassersport-Möglichkeiten an. Die Geschichte der Fischerei am und im Starnberger See ist so alt wie die etwa 3.000 Jahre alte Siedlungsgeschichte des Seegebietes. Die meisten heutigen ansässigen Fischer verbindet eine lange Familientradition mit ihrem Beruf. Sie wohnen häufig noch in den historischen Höfen entlang des Ufers, die in manchen Fällen die überlieferten Zunftzeichen mit dem Jahr der Aufnahme in die Zunft tragen.

 

Der Starnberger See in Kürze:

Fläche 56,36 km²
Länge 19,45 km
Breite 4,675 km
Volumen 2.998,92 Mio. m³
Maximale Tiefe 127,8 m

Und hier findest du den See:

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