Linder

Alpenflusslandschaften mit CLAIM

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Die Ammer innerhalb Alpenflusslandschaften – Vielfalt Leben von Ammerse bis Zugspitze

Die Linder – ein kleiner Gebirgsfluss – ist der Oberlauf der Ammer. Sie entsteht durch den Zusammenfluss des Fischbachs und des Neualmbachs im Ammergebirge in der Nähe des Schloss Linderhof im Neualmbachgrieß. Bei Ettal wird die Linder dann zur Ammer und fließt rund 80 Kilometer bis zum Ammersee. Aus dem Ammersee tritt anschließend die Amper, die bei Moosburg in die Isar mündet.

 


Schutzgebiet Moore im oberen Ammertal

Die „Moore im oberen Ammertal“ wurden von der Europäischen Gemeinschaft als besonderes Schutzgebiet und damit als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung ausgewiesen. Zu den Mooren zählen das „Ettaler Weidmoos“, das „Pulvermoos“ und das „Kochefilz“.
Die typische alpine Talmoorkette hat eine Fläche von ca. 630 Hektar und weist eine große Bandbreite an Moor-Lebensraumtypen auf. Flachmoore, ausgedehnte Pfeifengras-Streuwiesen, kalkreiche Quell- und Niedermoore, feuchte Hochstaudenfluren, Kalk- und Trockenrasen sind charakteristisch für das Schutzgebiet. Zudem befinden sich armleuchterreiche Bäche, Quelltöpfe und Quellbäche der Ammer in den Mooren. Skabiosen-Scheckenfalter, helle und dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläulinge, Gelbbauch-Unken, Sumpf-Glanzkraut und Firnisglänzendes Sichelmoos sind einige der vorkommenden Tier- und Pflanzenarten in dem Schutzgebiet.

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Naturschutzgebiet Ammergebirge

Das “Ammergerbirge”, auch “Ammergauer Alpen” genannt, liegt in den bayerischen Regierungsbezirken Oberbayern und Schwaben und im Tiroler Bezirk Reutte. Die Gebirgsgruppe gehört zu den Nördlichen Kalkalpen und ist das größte Naturschutzgebiet Bayerns und das zweitgrößte Deutschlands. Der Daniel ist mit 2340 Metern der höchste Gipfel des Gebirges. Die Loisach begrenzt die Ammergauer Alpen im Osten und der Lech im Westen. Die namensgebende Ammer entspringt in mehreren Quellen aus dem Gebirge südlich von Oberammergau.

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