Flüsse

Naturnahe Flusslandschaften und ihre speziell angepassten Tier- und Pflanzenarten sind europaweit selten geworden. Die Alpenflüsse Ammer, Lech, Wertach, Isar und Loisach haben jedoch in einigen Abschnitten noch ihren ursprünglichen Wildflusscharakter bewahrt. Aufgrund des großen Spektrums an unterschiedlichen Lebensräumen von den artenreichen Tälern bis in die wenig erschlossenen Gebirgsregionen wurde die Region vom Ammersee bis zur Zugspitze als besonders schützenswerter „Biodiversitäts-Hotspot“ in Deutschland deklariert. Im Verbundprojekt „Alpenflusslandschaften – Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze“ setzen sich 18 Partner mit vereinten Kräften dafür ein, Alpenflüsse zu renaturieren, Moore zu revitalisieren, Kleingewässer zu vernetzen und bereits verloren geglaubte Tier- und Pflanzenarten wieder anzusiedeln.


Schachtkraftwerk im Fischparadies oder der Sinn von Natura 2000 Schutzgebieten

Das Wasserenergienutzungs Konzept Schachtkraftwerk ist an der TU München entwickelt worden. Die erste produktive Anlage ist an der Loisach bei Großweil in einem Natura 2000 Gebiet geplant. Der Bund Naturschutz und der Landesfischereiverband haben gegen den Bau der Anlage geklagt. Die Vor- und Nachteile eines Schachtkraftwerkes sind ….

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Alpenflusslandschaften: Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze

…geht an den Start. Nach fast 3 Jahren Vorbereitungszeit ist es soweit, das Projekt beginnt. 18 Partner aus Naturschutzverbänden, Verwaltung und Wirtschaft wollen in 6 Jahren mehr Aufmerksamkeit schaffen für den Wert von Vielfalt und Alpenflusslandschaften. Die Auftaktveranstaltung am 28. April in der Stadthalle in Weilheim ist nur der Anfang…

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Ammer pur und erstes Bahnkraftwerk der Welt

Diese kleine Tour soll anregen zum Verweilen und Schauen. Und um Gegensätze zu sehen. Bequem auch mit Kindern in 4 Stunden hin und zurück. Eines ist sicher, danach wissen wir, wie schön Alpenflusslandschaften sein können, und warum wir diese schützen müssen. Die Herausforderung Wasserkraft und wilde, unberührte Landschaft dürfen wir am Endpunkt sehen und selbst beurteilen.

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Alpenflusslandschaften und die Klammspitze

Der Aufstieg zur Klammspitze führt von der Bushaltestelle Schloss Linderhof zuerst etwas westlich und dann in nördlicher Richtung über die Brunnenkopfhäuser vergleichsweise zügig aber anstrengend hinauf. Wir lassen die Brunnenkopfhäuser zunächst am Wegrand liegen und steigen in der kühlen Morgenluft bis zur Klammspitze hoch (nur für trittsichere Wanderer und wenn das Kar, östlich unterhalb der Großen Klammspitze schneefrei ist). Am Gipfel erwartet uns ein großartiger Rundblick, hinaus aufs Land über die Trauchberge bis München aber auch hinüber in die schroffen Felstürme des weniger zahmen Ammergebirges im Kenzengebiet mit Hochplatte, Krähe und Geißelstein.

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