Wanderungen

Aufbrechen, erleben, frei sein

Raus aus dem rasenden Alltag und rein in die Natur – mit allen Sinnen, im eigenen Tempo! Die Wanderungen auf venGo (ent-)führen in die schönsten Gegenden Deutschlands und des Alpenraums. Mit Informationen über die ortstypische Flora und Fauna sowie über geologische Besonderheiten und geschichtliche Hintergründe erschließt sich die einzigartige Vielfalt der Natur.

Zur Auswahl stehen Wanderungen der Verbundpartner der Alpenflusslandschaften wie die Pilgerwege des katholischen Kreisbildungswerks Garmisch-Partenkirchen oder Touren durch die Geretteten Landschaften des BUND Naturschutz. Auch der Lebensraum Lechtal und der Tourismusverband Pfaffenwinkel sowie der Bergverlag Rother machen anregende Vorschläge.

Wer lieber persönliche Wege und Umwege einschlagen will, dem können diese Routen als Orientierungshilfe dienen. Manch einer will sich die Freiheit nehmen, auf eigenen Pfaden zu wandern. Nichts spricht dagegen, der Weg ist schließlich das Ziel. Wer seine Routen und Wander-Erfahrungen mit anderen teilen möchte, der kann dies unter Meine Wanderungen tun. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Für unterwegs: Alle Informationen zu den Wanderungen sind auch über die App abrufbar.

Die Inhalte dieser Seite sind noch im Aufbau. Besuchen Sie uns daher bald wieder, um mehr zu erfahren!

 


Reichenbachfall und Aareschlucht

Im Reichenbachfall ob Meiringen verlor der englische Meisterdetektiv Sherlock Holmes am 4. Mai 1891 scheinbar sein Leben, als er an schwindelerregender Stelle Professor Moriarty, den König der Londoner Unterwelt, endlich gestellt hatte. Die Leser konnten den Tod ihres Helden in der Kriminalstory »Das letzte Problem« nicht hinnehmen, weshalb Conan Doyle seine Figur in der Geschichte »Das leere Haus« wiederbeleben musste. Ein Stern an der Felswald neben dem niederschießenden Wasser markiert die Stelle, wo Sherlock Holmes und sein Gegner den Halt verloren. Ob der »größte Detektiv der Welt« (so eine Inschrift bei der Talstation der Reichenbachfallbahn) auch in der nahen Aareschlucht nach gefährlichen Verbrechern Ausschau hielt, ist leider nicht überliefert. Die Szenerie wäre für einen Krimi durchaus brauchbar. Über kühn an die senkrechten Wände gebaute Stege dringen die Touristen seit 1888 in die 1400 m lange und 200 m tiefe Schlucht vor.

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Über die Fuorcla Surlej

Die Fuorcla Surlej ist einer der großartigsten Aussichtspunkte der Ostalpen! Nach Norden blickt man auf die mächtigen Gipfel der Albula-Alpen mit dem Piz Julier als Blickfang. Nach Süden hat man einen Nahblick auf die Eisriesen der Bernina-Alpen, wo insbesondere Piz Roseg, Piz Bernina und Piz Bianco (mit dem berühmten Biancograt) beeindrucken. Hier beginnt der Höhenweg, vielleicht der berühmteste im Engadin. Er führt uns auch (Variante) zur Coazhütte. Sie ist nach dem Erstersteiger des Piz Bernina benannt. Nach dem Abstieg zum Lej da Vadret (= Gletschersee) geht es zu Fuß oder – bequemer, aber teurer – mit der Pferdekutsche durchs Rosegtal nach Pontresina (Anmeldung nötig, Auskünfte beim Kur- und Verkehrsverein Pontresina).

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Piz Grevasalvas, 2932 m

Der »Fast-Dreitausender« Piz Grevasalvas bietet uns eine überwältigend schöne Aussicht, vor allem natürlich zu den gewaltigen Eisriesen der Bernina-Alpen. Auch der Blick auf die formenreichen Gipfel des Bergell ist großartig. Er wird allerdings durch den – etwas niedrigeren – Piz Lunghin, der unserem Gipfel genau gegenüberliegt, ein wenig eingeschränkt. Eine gewisse Berühmtheit hat die Alp Grevasalvas erlangt, die wir gleich am Beginn der Wanderung erreichen. Die Alp diente nämlich als malerische Kulisse und Drehort für die Heidi-Filme, die nach den bekannten Mädchenbüchern der Schweizer Autorin Johanna Spyri gedreht wurden und weltweit unzählige Kinder begeistert haben.

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Rund um Eppstein

Im grünen Schoß des Schwarzbachtals liegt Eppstein, die »Perle der Nassauischen Schweiz«, malerisch überragt von seiner ehemaligen Reichsburg. Die 1122 erbaute Anlage war über Jahrhunderte Mittelpunkt der Eppsteiner Herrschaft. Von ihrer stimmungsvollen Kulisse mit den vielen Türmchen, dem Burggraben und dem Palas ließen sich besonders die Künstler der Romantik inspirieren. Den Mittelpunkt bildet der imposante Bergfried. Von dessen Plattform aus kommt die reizvolle Lage des Städtchens zwischen steilen Waldhängen wundervoll zur Geltung – die ideale Einstimmung zur folgenden Rundtour.

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Igl Compass, 3016 m

Ein Dreitausender in anregendem, kurzem Aufstieg – das motiviert auch Kinder, den Gipfel mit dem lustigen Namen (Compass = Kreis, Zirkel) zu ersteigen. Allerdings brauchen sie bergerfahrene Eltern, die jüngere Kinder gegebenenfalls auch sichern können. Dann aber ist die Freude groß, wenn sie auf dem Gipfel von einer stattlichen Zahl von Steinmännern erwartet werden. Eindrucksvoll ist auch die Aussicht, nicht nur der Blick zu den schroffen Gipfeln rund um den Piz Ela und die Eisriesen der Bernina-Alpen, sondern auch der Blick auf die Passstraße unter uns und die Seen in ihrer Nähe.

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Über die Lägeren

Weitab vom eigentlichen Hauptkamm wölbt sich mit der Lägeren am Unterlauf der Limmat dicht vor den Toren Zürichs die erste Jurawelle empor. Sie bildet eine schräg gestellte, überwaldete Kalkscholle, deren Scheitellinie schnurgerade von Ost nach West verläuft. An zwei Stellen, an der Hochwacht und am Burghorn, lichtet sich der Wald und gibt wunderschöne Ausblicke frei.

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Algunder Waalweg

Waalwege sind die schmalen Steige, die an den ehemaligen Bewässerungsgräben, den Waalen, entlangführen. Die Wege wurden zur Instandhaltung und Kontrolle der Waale angelegt, die man in jüngerer Zeit zum Teil wieder instand gesetzt hat. Heute sprudelt und schießt das Wasser wieder neben vielen der fast eben verlaufenden Pfade dahin, was den Reiz des Wanderns deutlich erhöht. Der Algunder Waalweg bietet eine abwechslungsreiche Wanderung am sonnigen Südhang über Meran.

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Ettaler Manndl

Das Ettaler Manndl hat keine Verniedlichung verdient. »Manndl« ist absolut unberechtigt. Es ist ein gestandenes Mannsbild, das schon etlichen ebensolchen Herren (und Damen) das Fürchten gelehrt hat! Dabei fängt alles so beschaulich an. Man fährt bequem mit der Seilbahn von Oberammergau zum Laberjoch hinauf und denkt nichts Schlechtes. Oder man tut sich den schönen, einigermaßen steilen und langen, aber schattigen Anstieg von Ettal herauf an, freut sich an den fröhlich zwitschernden Vögeln und dem Waldesrauschen, ehe man jäh aus den süßen Träumen gerissen wird. Unvermittelt findet man sich unter einem steilen, ja fast senkrechten Felsenaufschwung und weiß zunächst einmal gar nicht so recht, ob und wie es überhaupt weitergeht. Doch muss man dort nicht gleich ans Umkehren denken, auch wenn man keine Kletterausrüstung dabei hat. Freundliche Erschließer haben uns einen guten Klettersteig beschert, der den weiteren Aufstieg erleichtert, aber doch eine gehörige Portion Mut verlangt. Und weil der Anstieg zum markanten Doppelgipfel halt doch recht mühsam ist, wird man oben mit einer Rundschau belohnt, die angesichts der bescheidenen Höhe des Berges nichts zu wünschen übrig lässt.

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Herren- und Fraueninsel

Eine Schiffsrundfahrt über Herren- und Fraueninsel ist nicht umsonst der beliebteste Chiemseeausflug. Trotz der vielen Touristen kann man diesen Ausflug auch mit einsamen Wanderstrecken aufwerten. Dazu braucht man nur einige »Umwege« auf der Herreninsel machen. Die kennt man v. a. durch das Schloss, das König Ludwig II. ab 1878 im Stil von Schloss Versailles erbauen ließ. Doch schon 2½ Jahrtausende zuvor siedelten hier Kelten. Reste von deren Ringwallanlage erkennt man noch im Südwesten der Insel. Der Name der Insel geht zurück auf das Augustiner-Chorherrenstift, das im Gegensatz zum Kloster auf der benachbarten Insel von Mönchen bewohnt war. Die wohl zukunftsweisendste Bedeutung bekam die Insel dadurch, dass beim Verfassungskonvent im August 1948 im ehemaligen Stift – dem »Alten Schloss« – kluge Köpfe (mit Vertretern aller damals 11 Bundesländer) die Grundzüge der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ausgetüftelt hatten.

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