Rother Tourenvorschlag


Über die Lägeren

Weitab vom eigentlichen Hauptkamm wölbt sich mit der Lägeren am Unterlauf der Limmat dicht vor den Toren Zürichs die erste Jurawelle empor. Sie bildet eine schräg gestellte, überwaldete Kalkscholle, deren Scheitellinie schnurgerade von Ost nach West verläuft. An zwei Stellen, an der Hochwacht und am Burghorn, lichtet sich der Wald und gibt wunderschöne Ausblicke frei.

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Algunder Waalweg

Waalwege sind die schmalen Steige, die an den ehemaligen Bewässerungsgräben, den Waalen, entlangführen. Die Wege wurden zur Instandhaltung und Kontrolle der Waale angelegt, die man in jüngerer Zeit zum Teil wieder instand gesetzt hat. Heute sprudelt und schießt das Wasser wieder neben vielen der fast eben verlaufenden Pfade dahin, was den Reiz des Wanderns deutlich erhöht. Der Algunder Waalweg bietet eine abwechslungsreiche Wanderung am sonnigen Südhang über Meran.

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Ettaler Manndl

Das Ettaler Manndl hat keine Verniedlichung verdient. »Manndl« ist absolut unberechtigt. Es ist ein gestandenes Mannsbild, das schon etlichen ebensolchen Herren (und Damen) das Fürchten gelehrt hat! Dabei fängt alles so beschaulich an. Man fährt bequem mit der Seilbahn von Oberammergau zum Laberjoch hinauf und denkt nichts Schlechtes. Oder man tut sich den schönen, einigermaßen steilen und langen, aber schattigen Anstieg von Ettal herauf an, freut sich an den fröhlich zwitschernden Vögeln und dem Waldesrauschen, ehe man jäh aus den süßen Träumen gerissen wird. Unvermittelt findet man sich unter einem steilen, ja fast senkrechten Felsenaufschwung und weiß zunächst einmal gar nicht so recht, ob und wie es überhaupt weitergeht. Doch muss man dort nicht gleich ans Umkehren denken, auch wenn man keine Kletterausrüstung dabei hat. Freundliche Erschließer haben uns einen guten Klettersteig beschert, der den weiteren Aufstieg erleichtert, aber doch eine gehörige Portion Mut verlangt. Und weil der Anstieg zum markanten Doppelgipfel halt doch recht mühsam ist, wird man oben mit einer Rundschau belohnt, die angesichts der bescheidenen Höhe des Berges nichts zu wünschen übrig lässt.

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Herren- und Fraueninsel

Eine Schiffsrundfahrt über Herren- und Fraueninsel ist nicht umsonst der beliebteste Chiemseeausflug. Trotz der vielen Touristen kann man diesen Ausflug auch mit einsamen Wanderstrecken aufwerten. Dazu braucht man nur einige »Umwege« auf der Herreninsel machen. Die kennt man v. a. durch das Schloss, das König Ludwig II. ab 1878 im Stil von Schloss Versailles erbauen ließ. Doch schon 2½ Jahrtausende zuvor siedelten hier Kelten. Reste von deren Ringwallanlage erkennt man noch im Südwesten der Insel. Der Name der Insel geht zurück auf das Augustiner-Chorherrenstift, das im Gegensatz zum Kloster auf der benachbarten Insel von Mönchen bewohnt war. Die wohl zukunftsweisendste Bedeutung bekam die Insel dadurch, dass beim Verfassungskonvent im August 1948 im ehemaligen Stift – dem »Alten Schloss« – kluge Köpfe (mit Vertretern aller damals 11 Bundesländer) die Grundzüge der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ausgetüftelt hatten.

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Schloss Burg, Tal der Wupper

Schloss Burg an der Wupper zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen im Bergischen Land. Der einstige Stammsitz der Grafen von Berg stammt aus dem 12. Jh. und wurde im 30-jährigen Krieg zerstört. Die heutige Schlossanlage entstand erst am Ende des 19. Jh., heute beherbergt es das kulturgeschichtliche »Bergische Museum«. – Vom Schlossberg führt die reizvolle Tour über Höhenrücken zur schönen Sengbachtalsperre und hinunter ins Wuppertal.

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Oswaldhöhle und Riesenburg

Die Oswaldhöhle, eine Durchgangshöhle, die man leicht gebeugt gerade noch mit dem einfallenden Tageslicht durchwandern kann, bildet den Auftakt eines zu Recht romantisch genannten Wanderwegs, bei dem sich ein Höh(l)e(n)punkt an den anderen reiht: die verwunschen im Wald liegende Höhlenruine des Quackenschlosses, der aussichtsreiche Felsturm des Adlersteins und die eindrucksvolle Höhlenruine der Riesenburg, deren Hauptattraktion eine begehbare Felsenbrücke ist. Der zweite Teil der Wanderung wird von der beschaulichen Idylle des Unteren Aufseßtals bestimmt.

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Panoramaweg Sulden

Der Kultur-Wanderweg besteht aus einer geschlossenen Runde um das Talbecken von Sulden mit neuen Markierungen, Info-Tafeln und Hinweisen auf Merkenswertes. Dazu kann beim südlichsten Teil der Wegrunde das neue »Bärenbadl« besucht werden. Dort wurde eine großzügige Kneippanlage geschaffen, die Lebensgeister und Seelenkräfte stärken soll, man taucht in das eiskalte Wasser in den Wasserbecken oder stellt sich unter die Wasserfälle. Beim Rasten unter uralten Lärchen und Zirben kann man zudem die Seele baumeln lassen. Seine Marende kann der Wanderer hier ungeniert auf großen Holztischen ausbreiten. Am Weg an der Ostseite des Tales, direkt über dem Hotel Christallo, steht ein frei zugängliches Fernrohr, das von einem rostigroten Stahlmantel umgeben ist. Steht man im Inneren des Metallmantels, sieht man die Gipfel im Umkreis mit Höhenangaben und Form. Mit dem Fernrohr kann man u. a. die Bergsteiger am Ortlergipfel sehen – der Ortler ragt direkt gegenüber dem Betrachter auf. Von außen ist es nicht zu erkennen, weshalb viele Wanderer einfach daran vorbeigehen.

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