Rother Tourenvorschlag


Das Windecker Ländchen

Die ausgesprochen abwechslungsreiche Tour im »Windecker Ländchen« führt im lichten Wald hinauf zu einer Rodungsinsel auf dem Nutscheid mit herrlichem Blick über Siegtal und -höhen, durch das malerische Fachwerkdorf Altwindeck mit seiner Burgruine, nach Dattenfeld und zurück am Siegufer in wunderschöner Flusslandschaft bis zum Wasserfall in Schladern.
Die Burg Windeck war bis zu ihrer Zerstörung Ende des 17. Jh. der südöstliche Stützpunkt des Herzogtums Berg. Vor 1850 ragte die Ruine noch direkt über der Sieg auf – bis die enge Windecker Siegschleife trockengelegt wurde, um den Bau der Eisenbahnstrecke zu erleichtern.

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Melag – Weißkugelhütte

Die Wanderung zur Weißkugelhüttel ist der beste Weg, die Schönheit der Berge des Langtaufers kennenzulernen. Der hier beschriebene Anstieg über den nördlichen Talhang und die Innere Schafberghütte gilt als der abwechslungsreichste Zugang zur Hütte. Man wandert hoch über dem Talboden entlang des Berghanges talein, bis man den Normalweg und die letzten Höhenmeter zur Hütte begeht. Die Hütte selbst liegt inmitten einer Runde von besonders schönen Gletscherbergen: Weißseespitze, Langtauferer Spitze, die Bärenbartkögel und dahinter der Gipfel der Weißkugel mit stolzen 3738 m.

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Kieneck, 1107 m

Lange Kammwanderung auf einen populären Wiener Hausberg Mit Hocheck, Reisalpe und Unterberg gehört das Kieneck zu den markantesten Erhebungen der Gutensteiner Alpen. Dass diese Gipfel Schutzhäuser tragen, unterstreicht auch ihre Bedeutung als leicht erreichbare Tourenziele. Die Überschreitung des dicht bewaldeten Kieneckmassivs bringt in erster Linie dem naturliebenden Wanderer genussreiche Stunden,…

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Schneeberg: Fadensteig

Für Geübte der lohnendste Weg zum Gipfel Wer sich als Bergwanderer mehr zutrauen darf als ein Allerweltsprogramm, besteigt den Schneeberg über den Fadensteig. Die Route folgt dem langen Nordkamm und vermittelt auf rund 900 Meter Höhendifferenz ein Optimum an Abwechslungsreichtum und landschaftlicher Schönheit. Vorsicht an Schönwetter-Wochenenden im Frühjahr und Herbst,…

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Hohe Wand – Rundwanderung

Die Hohe Wand ist wohl eines der beliebtesten Ausflugsziele im Umland Wiens. Das mag daran liegen, dass sich auf dieser Waldhochfläche eine Vielzahl gut geführter Hütten und Pensionen befinden, die überwiegend mit dem Auto zu erreichen sind. Auch bietet sich hier die Möglichkeit, in Nachbarschaft schwierigster Felsensteige, auf einfachen Wegen durch stillen Bergwald zu wandern und dabei prächtige Ausblicke zu genießen. Die Tour führt durch den südlichen Teil des Hochplateaus (heute »Naturpark Hohe Wand«), das neben den großen Wäldern auch die höchsten Randabstürze aufweist.

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Johannesbachklamm

Als langer, aus weichem Schiefergestein gebildeter Waldgraben durchreißt das Tal des Johannesbachs das Hügelgewoge der Grünbacher Berge zwischen Würflach und Greith. Knapp vor seinem Austritt ins Wiener Becken verengt es sich einer romantischen Kalkstein-Klamm, die trotz bescheidener Dimensionen zu den beliebtesten Ausflugszielen der Gegend gehört. 1902 von den Wiener Naturfreunden erstmals begehbar gemacht, erweist sich ihr Besuch vor allem mit »Kleinen Leuten« als ergiebig, tragen doch plätschernde Wasser, abenteuerlich geformte Felszacken, lustige Brücken, Stege und Stiegen einiges zur Unterhaltung bei. Man kann sich mit der Durchwanderung der Talenge mit seinen malerischen Felsbildungen und typischen Föhrenwäldern begnügen, doch für jene, die mehr wollen, empfiehlt sich der hier beschriebene Rundweg um den Dürrenberg.

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Rottalhütte, 2755 m

»So weit hier das Auge reicht, und der kühne Fuss zu dringen vermag, ist alles in grauser Verwüstung über einander geworfen.« Diese Feststellung über den Ort, wo die heutige Rottalhütte steht, hielt den Solothurner Gymnasiallehrer und Geologen Franz Josef Hugi nicht davon ab, mit seinen Führern von 1827 bis 1830 vier Mal ins wilde Rottal vorzudringen, eine sehr einfache Unterkunft zu bauen und einen Besteigungsversuch der Jungfrau zu wagen. Ein Grund dafür, warum das Rottal ein legendärer Ort im Berner Oberland ist. Heute: Ein schier senkrechter Aufstieg auf schmalen Pfaden von den Apfelbäumen zur Vegetationsgrenze, mitten hinein ins erste UNESCO-Weltnaturerbe der Alpen.

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Matatzspitze, 2179 m

Von drei Seiten kann man diesen Aussichtsgipfel südwestlich über St. Leonhard erreichen: Der beliebteste und kürzeste Anstieg führt von Ulfas über die Ulfasalm, der weiteste, aber ebenso häufig begangene, von St. Martin in Passeier über die Gasthäuser Weiherhof und Valtelehof. Der dritte, aussichtsreiche Anstieg verläuft vom Weiler Christl zum Gipfel. Hat man den Gipfel der Matatzspitze erreicht, steht man Aug in Aug mit den Bergen über dem Passeiertal. Vor allem die dem Beschauer zugewandte Westseite überrascht durch ihre schroffen, einsamen Fels-, Schutt- und Waldhänge. Schöne Blicke eröffnen sich auf die Dreitausender der südlichen Ötzaler, die Texelgruppe und die Berge des Jaufenkammes.

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Rund um die Dauner Maare

Diese Tour führt zu einem der beliebtesten Wanderziele in der Eifel: zu den Dauner Maaren, bestehend aus drei verschiedenen Kraterseen. Das Gemündener Maar ist mit einem Durchmesser von 325 m das kleinste, das Weinfelder Maar (Ø 525 m) das jüngste und das Schalkenmehrener Maar (Ø 575 m) das älteste und größte im Bunde. Einen herrlichen Panoramablick über die Vulkanlandschaft bietet unterwegs der Dronketurm, Baujahr 1902, auf dem 561 m hohen Mäuseberg.

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