Rother Tourenvorschlag


Spieser – Jochschrofen

Mit seinen 1140 m ist Oberjoch der am höchsten gelegene richtige Ort in Bayern. So wird die recht beliebte Tour zum Spieser zu einem nicht allzu langen und relativ mühelosen Ausflug. Aus der Jochlandschaft mit ihren begrenzten Ausblicken kommt man rasch in das freie Alpgelände hoch über dem Tal der Ostrach bei Bad Hindelang. Zum erstaunlich weiten Gipfelpanorama gehören dann auch Hochvogel, Widderstein, Hoher Ifen … Mit dem Übergang vom Spieser zum benachbarten Jochschrofen lässt sich die Wanderung zu einer schönen Rundtour ausdehnen.

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Wasserngrat

Aussichtsreicher Höhenweg von Lenk nach Gstaad Der Übergang vom Obersimmental ins Saanenland dient auch als Abschluss der Alpenpassroute »Hintere Gasse« von Meiringen nach Gstaad oder Gsteig. Allerdings werden echte »Gassenwanderer« auf die Gondelbahn von Lenk auf den Betelberg verzichten. Wer es zudem ganz richtig machen will, wandert vom Trüttlisbergpass in…

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Hoher Ifen

Das Felspult über dem Gottesacker Der Hohe Ifen ist der ungewöhnlichste Allgäuberg. Eine grüne, vom Gipfel sich sanft nach Süden neigende Hochfläche stürzt auf allen vier Seiten mit zwar niedrigen, aber oft senkrechten Wänden ab, die man als Ifenmauer bezeichnet. Im Norden ist dem Hohen Ifen eine kilometerweite Karstfläche vorgelagert,…

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Am Tachinger See

Am Ostufer zwischen Tettenhausen und Tengling Ob der Tachinger See ein eigenständiger See ist oder nur ein Fortsatz des Waginger Sees (mit dem er eine ununterbrochene Wasserfläche bildet), ist Ansichtssache. Auf jeden Fall verläuft am Nordostufer des Tachinger Sees der wohl reizvollste Seeuferweg im Rupertiwinkel, angelegt zwischen einer eiszeitlichen Ufermoräne…

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Wasserwand, 1367 m

Ein abenteuerlicher Felskamm und gemütliche Almen Der nordwestliche Eckpfeiler der Chiemgauer Alpen ist der Heuberg, gesprochen »Heiberg«. Das »Hei« ist in diesem Fall übrigens nicht das bairische Wort für »Heu«, sondern ist von »geheiter« (verbotener, verwunschener) Berg abgeleitet. Die bergsteigerisch interessanteste Erhebung des mehrgipfligen Bergstocks ist die steil aufragende Felsrippe…

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Kalkklippen der Graburg

Die gewaltige, durch das Netratal geteilte Muschelkalk-Scholle des Ringgaus steht wie eine Festung über den Talgründen, gestützt von steilen Wänden und vorspringenden Ecktürmen. Diese raue Landschaft mit den Plateaus von Garburg, Heldrastein und Boyneburg blickt auf eine uralte Tradition zurück. Ritter, Grafen und Kaiser ließen wehrhafte Burgen auf den Kalkspornen des Ringgaus bauen. Besonders die Boyneburg zog als Reichsburg Kaiser und Könige an. Höchste Erhebung des Ringgaus ist die Graburg (515 m) mit ihren beiden Felskernen Schäferburg und Rabenkuppe. Man besteigt sie am besten von Weißenborn aus, das tief in eine Talmulde geduckt dem Ringgauplateau zu Füßen liegt.

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