Wunsch nach Tempo 70 auf der Umgehungsstraße Weßling

Nach der Fertigstellung der 1,5 km langen Umfahrung um Weßling, setzt sich der BUND Naturschutz für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h ein.

Bei der Umfahrung werden die angestammten Pfade der Wildtiere neu durchschnitten, so dass es vermehrt zu Wildunfällen kommen kann. Ein Beispiel hierfür wäre der Neubau der Unterbrunner Straße. Das ist nun in Weßling ebenfalls zu befürchten, zumal auf einen Wildschutzzaun verzichtet worden ist.

Weiterhin wurden, um Kollisionen mit Fledermäuse zu vermeiden, „Hop-over Bäume“ und Sträucher gepflanzt, um Flugrouten über die Straße hinweg zu leiten. Bis diese natürlichen Hindernisse und Leitsysteme gewachsen sind, vergeht einige Zeit. Folglich wäre eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h sinnvoll, damit Fledermäuse eine Chance bekommen auszuweichen. Dies trifft auch auf andere Wildtiere wie Rehe, Wildschweine, Füchse… zu.

Da aber nicht nur eine Kollision mit Tieren möglich wäre, sondern auch eine mit Wanderer, die den Wanderweg nach Wörthsee gehen, ist die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h essentiell.

Zudem bieten höhere Geschwindigkeiten eine höhere Lärmbelastung für die angrenzende Siedlung „Hohenrainäcker“, die nur wenige Meter von der Straße liegt. Diese, aber auch die ganze Umwelt, leidet von dem erhöhten Schadstoffausstoß, welcher bei einer höheren Fahrgeschwindigkeit ausgestoßen wird. Deshalb hält der BN eine Tempobeschränkung auf 70 km/h für eine Strecke von 1,5 km ebenfalls nur für sinnvoll.

In Ergänzung zu der Geschwindigkeitsbegrenzung möchte der BUND Naturschutz das Hinweisschilder aufgestellt werden, die auf einen vermehrtem Wildwechsel hinweisen. Zusätzlich sollten Reflektoren installiert werden, welche Wildtiere von einer befahrenden Straße abschrecken.

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